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Bitcoin sollte als Versicherung und nicht als Investition betrachtet werden: Trader-Guru

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Kein EU-Investorenschutz.

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Einige Analysten betrachten Bitcoin und Edelmetalle jetzt als Versicherungspolicen – und nicht mehr als Investitionen.

Bitcoin konnte die 6.500-Dollar-Marke zurückerobern und ein Vier-Tages-Hoch erreichen, nachdem die US-Notenbank angekündigt hatte, beispiellose Maßnahmen zur Rettung von Banken und Unternehmen zu ergreifen und gleichzeitig mehr Kredite aufnehmen zu wollen.

Die Aktienmärkte bleiben volatil – und das hat einige dazu veranlasst, Bitcoins Rolle bei all dem in Frage zu stellen.

Bitcoin als Versicherungspolice

Chartguru und Finanzanalyst Peter Brandt kommentiert, dass Vermögenswerte wie Gold und Bitcoin als Katastrophen-Versicherungspolicen betrachtet werden sollten – und nicht als Investitionen.

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Für Bitcoin scheint das zu passen, da der Coin diesen Monat bereits mehr als die Hälfte seiner Verluste wieder wettgemacht hat. Gold hatte auch einen guten Start in die Woche mit einem 6%igen Pump. Brandt weist darauf hin, dass Gold endlich wieder das inflationsbereinigte Niveau von vor 40 Jahren erreicht hat.

Selbst mit dem Einbruch wird Gold immer noch auf Höchstständen getradet, die seit 2013 nicht mehr gesehen wurden. Es wird in diesen ungünstigen Zeiten also eindeutig als sicherer Hafen genutzt.

Silber ist keine Option

Dasselbe gilt jedoch nicht für Silber, wie Brandt bemerkt. Das Edelmetall ist auf ein Vierjahrestief von etwa 13 $/oz zurückgefallen, nachdem es im vergangenen Monat um 36% gefallen war.

Silber wird eher in der Industrie denn als Wertaufbewahrungsmittel verwendet, weshalb es im Zuge der weltweiten Konjunkturabschwächung zusammengebrochen ist.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich Silber erholt, wenn die industrielle Tätigkeit wieder aufgenommen wird. Allerdings war es in den letzten fünf Jahren immer noch relativ flach, während sich sein großer gelber Bruder seit Ende 2018 in einem Bullenmarkt befindet.

Keine Ertragskraft für Fiat

Umgekehrt haben Fiat-Währungen derzeit keine oder nur eine negative Ertragskraft, da die Zentralbanken sich bemühen, die Zinssätze zu senken, um die Menschen dazu zu bewegen, weiterhin Kredite aufzunehmen und auszugeben.

Diese fiskalische Stimuluspolitik, die vor dem Virus-Ausbruch begonnen hat, hört wahrscheinlich auch nicht auf, wenn die Schuldenblase wächst und die Währungen von ihren Zentralbanken weiter abgewertet werden.

Die Investitions- und Versicherungspolitik gegen diese quantitative Lockerung und den Geldwahnsinn würde auch Vermögenswerte wie Gold und Bitcoin einschließen – die, scheinbar als Reaktion darauf, beide in dieser Woche Gewinne erzielen.

Gold-Fan Peter Schiff glaubt, dass es egal ist, wie viel Geld die Fed druckt, da es ohnehin praktisch wertlos werden würde.

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Vor diesem Hintergrund können sowohl Bitcoin als auch Gold als Versicherung gegen eine unausweichliche weitere globale Wirtschaftskrise dienen.

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