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Bitcoin, quo vadis? Hier sind 4 langfristige Bitcoin-Szenarien

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Bitcoin arbeitet seit zehn Jahren konstant – und es gibt keine Anzeichen dafür, dass er in nächster Zeit aufhört. Aber: Wie wird sich BTC langfristig entwickeln, etwa in zehn oder zwanzig Jahren? Hier einige Möglichkeiten, was mit der führenden Kryptowährung in nicht allzu ferner Zukunft passieren könnte.

Großes Volumen – oder kein Volumen

Seit seiner Gründung spekulieren Menschen darüber, wo Bitcoin in zehn, zwanzig oder sogar hundert Jahren sein wird. Bei den Prognosen ist alles dabei – von „wird nächste intergalaktische Rechnungseinheit“ bis zu „kann jederzeit auf Null fallen“.

Auch Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto hatte eine Vorstellung von Bitcoins langfristigen Zielen, bevor er verschwand:

„In einigen Jahrzehnten, wenn die Belohnungen zu klein werden, wird die Transaktionsgebühr zur Hauptvergütung für Nodes werden. Ich bin sicher, dass es in 20 Jahren entweder ein sehr großes Transaktionsvolumen oder kein Volumen geben wird.“

Jetzt befinden wir uns fast zehn Jahre in diesem Kryptowährungsexperiment – neun Jahre nach Satoshis Zitat. Wir müssen abwarten, wie Bitcoin und der gesamte Kryptomarkt sich entwickeln.

1. Bitcoin wird zur Weltreservewährung

Da Kryptowährungen weiter wachsen und Nutzer anziehen, werden Regierungen irgendwann beginnen, Teile ihres Vermögens in Bitcoin und andere Kryptowährungen umzuwandeln. Bitcoin-Transaktionen unterliegen keinen Grenzen oder staatlichen Vorschriften, sie folgen lediglich dem Bitcoin-Protokoll.

Regierungen könnten damit beginnen, Geschäfte mit anderen Nationen zu tätigen – in Bitcoins. Nationen, die unfairen Sanktionen ausgesetzt sind, könnten Kryptowährungen nutzen, diese zu umgehen und ihr Überleben zu sichern.

Die Hyperinflation hat im Laufe der Geschichte viele Nationen negativ beeinflusst. Noch heute nutzen Länder wie Venezuela und Simbabwe nationale Währungen, die in den letzten zehn Jahren eine mehr als tausendfache Inflation erfahren haben. Durch die Verwendung von Bitcoin könnten sie ihre Volkswirtschaften an die Weltwirtschaft binden und ihre Währungen gegen die Inflation sichern.

2. Bitcoin wird zum Standard, der Preis stabilisiert sich

Bitcoin wird heutzutage mehr und mehr als Ware angesehen, da der finanzielle Aspekt von Kryptowährungen im Fokus der Industrie steht. Mit zunehmender Reife der Kryptomärkte werden mehr private und institutionelle Investoren von den potenziellen Gewinnen angezogen.

In diesem Szenario werden Bitcoin und andere digitale Währungen zu einer festen Größe im durchschnittlichen Finanzportfolio. Viele Anleger diversifizieren in Aktien, Investmentfonds, Immobilien und andere Anlageklassen. Kryptowährungen könnten sehr wohl so etwas wie Edelmetalle werden – und Bitcoin-Maximalisten dann zu den „Gold-Fans“ digitaler Währungen.

3. Bitcoin wird vom Thron gestoßen

Es gibt mehrere Kryptowährungen, die Bitcoins Spitzenposition herausfordern – darunter Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple. Bitcoin muss innovativ sein, um zu überleben. Im vergangenen Jahr gab es allerdings kaum technologische Fortschritte.

Das Lightning Network – die vermeintliche Lösung für Bitcoins Skalierungsprobleme – hat seit seiner Gründung nur minimale Akzeptanz erfahren. Die wichtigsten Kennzahlen über den Zustand des Netzes sind seit fast einem halben Jahr bärisch, ohne dass es zu Fortschritten bei der Verbreitung gekommen wäre.

4. Bitcoin stürzt bis auf Null ab

Ebenfalls ein mögliches Szenario: Bitcoin stürzt auf Null ab. Die meisten traditionellen Analysten glauben, dass Kryptowährungen versagen werden und dass der Markt vollständig auf Spekulation basiert. Tatsächlich wurde Bitcoin bislang 377 Mal in den Medien für tot erklärt.

Die Systeme, aus denen sich Bitcoins Infrastruktur zusammensetzt, sind jedoch nach wie vor solide – und das Netzwerk zeigt keinerlei Anzeichen eines Stillstands. Miner werden weiterhin Mining betreiben, User werden weiterhin Transaktionen senden. 

Ein Bitcoin-Absturz auf Null ist die unwahrscheinlichste aller Möglichkeiten. Kryptowährungen haben ein überaus ereignisreiches erstes Jahrzehnt hinter sich – und es ist davon auszugehen, dass die nächsten zehn Jahre genauso gut sein werden.

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