Bitcoin-Preis-Analyse: Ist BTC trotz 50%iger-Korrektur immer noch überbewertet?

Bitcoin-Preis Ist Bitcoin trotz Korrektur noch überbewertet?
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Bitcoin hat sich in dieser Woche nach einem Anstieg von 18% in der Vorwoche wieder bärisch entwickelt. Die Marktstimmung ist im Allgemeinen negativ, Analysten erwarten weitere Verluste und eine Rückkehr in die 6.000-$-Region. Ist BTC immer noch überbewertet?

Den Metcalfe’schen Gesetzen zufolge ist Bitcoin überbewertet

Bitcoin dippte heute während des frühen asiatischen Tradings wieder und fiel in etwas mehr als einer Stunde um fast 3%. So sank das Digital Asset laut Tradingview auf 7.100 US-Dollar und wird seitdem knapp darüber getradet.

Das jüngste Absinken bringt den Gesamtverlust vom Wochenende auf 8%, da alle Gewinne der vergangenen Woche wieder schwinden. Von hier aus gibt es so ziemlich keine Unterstützung für 2019 bis hinunter auf das mittlere 5.000-$-Niveau.

BTC könnte in der niedrigen 6.000 $-Zone ruhen, wenn er zum meistgetradeten Preis von 2018 zurückkehrt. Die Übersichtsseite von Tradingview signalisiert einen „starken Verkauf“, während der „Bitcoin-Angst- und Gierindex“ auf ein „extreme Angst“-Rating von 24 zurückgegangen ist.

Eine weitere Metrik ist die LongHash-Token-Bewertungstabelle, die nach eigenen Angaben auf dem Metcalfe-Gesetz basiert. Daraus ergibt sich, dass der Wert eines Netzwerks proportional zum Quadrat der Anzahl der Benutzer in ihm ist. 

Der Bericht hierzu:

„Wir haben ein Bewertungsmodell für Krypto-Assets wie Bitcoin etabliert, das die einzigartigen Adressen der täglich aktiven Benutzer auf der Grundlage des Metcalfe-Gesetzes berücksichtigt.“

Die Skala reicht von -2,5 bis hin zum Blasenrisiko 2,5 in Bezug auf die Bewertung. BTC liegt derzeit bei 1, was „überbewertet“ ist.

Das ist überraschend, wenn man bedenkt, dass Bitcoin in diesem Jahr über 50% korrigiert hat, als er letzte Woche auf 6.550 $ abgestürzt ist. Sicher ist: Es wird weitere Schmerzen geben, sofern man die Signale ernst nimmt.

Fast alle Krypto-Analysten sind sich einig, da ihre Charts weitere Rückgänge mit Tiefstständen im Bereich um die 6.000 $ zeigen. Allerdings mit einem kleinen Vorbehalt, denn das Vorhersagemodell berücksichtigt nur die Netzwerkaktivität, sodass die Akkumulation unbestätigter Transaktionen eine Diskrepanz verursachen kann.

Und: Das Netzwerkaktivitätsmodell zeigt ein umso schlechteres Bild, je mehr Menschen hodln, anstatt BTC für Zahlungen zu verwenden.

Ist Ethereum unterbewertet?

Mit der gleichen Metrik kam es bei Ethereum zu viel positiveren Ergebnissen: ETH erreichte einen Wert von -0,3, was den Coin am unteren Ende des fair bewerteten Bereichs platziert. ETH ist heute auf 145 $ gefallen – der niedrigste Preis seit März.

Der Preis von Bitcoin ist derzeit um 64% gesunken, während Ethereum näher an 90% liegt – man kann also auch sagen, dass ETH im Moment unterbewertet ist.

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