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Bitcoin: Plötzlicher Durchbruch wegen Skalierbarkeit „unwahrscheinlich“, sagen BitMEX-Forscher

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Forscher bei einem der größten Bitcoin-Derivate-Giganten glauben: Man sollte nicht darauf warten, dass eine bestimmte Innovation Bitcoin zum Durchbruch verhilft.

BitMEX: Bitcoin werde sich „langsam verbessern“

BitMEX Research, die Analyse-Abteilung von BitMEX, präsentierte jetzt eine neue Prognose, wonach Tools wie das Lightning Network Bitcoin nicht über Nacht verändern werden.

„Bitcoin wird wahrscheinlich keinen plötzlichen technologischen Durchbruch erleben, der die Skalierbarkeit und den Datenschutz bietet, die Benutzer wünschen“, heißt es darin abschließend.

„Stattdessen kann sich Bitcoin über Jahre hinweg langsam verbessern. Individuelle Upgrades sind nicht nur für sich genommen von Vorteil, sondern ergänzen sich vor allem auch gegenseitig.“

Die Ansicht steht im Gegensatz zu jener zahlreicher Kommentatoren, die hoffen, dass durch neue Produkte und Dienstleistungen wieder Interesse an Bitcoin aufkommt.

Andere denken, dass Fortschritte bei der Skalierung – insbesondere das Lightning Network – es ermöglichen werden, den Durchschnittsverbraucher auf breiter Ebene zu erreichen.

Auch BitMEX hebt Lightning hervor – zusammen mit anderen Technologien wie Segregated Witness („SegWit“) und Schnorr-Signaturen. Diese sollten zusammenwirken, um Bitcoin zu unterstützen, heißt es. Das Endergebnis wäre laut dem Bericht: „verbesserte Skalierbarkeit und Datenschutz“.

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Samson Mow: „Wir sind der Nachfrage weit voraus“

Die Kommentare entsprechen denen von Blockstream-CSO Samson Mow vom letzten Wochenende. Im Gespräch mit dem Krypto-News-Portal Decrypt betonte Mow ebenfalls sein großes Vertrauen in Lightning. Gleichzeitig ergänzte er aber: Dessen Wirkung sei nur das Ergebnis der User-Bemühungen, es zu verbreiten.

„Lightning muss organisch wachsen, es gibt keine wirkliche Möglichkeit, es künstlich zu beschleunigen. Die Menschen müssen Kanäle öffnen, Bitcoins locken und sich mit anderen Knoten verbinden“, sagte er dem Portal.

Lightning verfügt derzeit über rund 35.000 Kanäle, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Hierbei handelt es sich um die Methode, mit der Nutzer BTC-Gelder senden.

„Wir sind der Wachstumskurve und der Nachfrage nach der Nutzung von Lightning zum jetzigen Zeitpunkt weit voraus“, ergänzte Mow.

Die derzeitige Verlangsamung der Bitcoin-Preisentwicklung gibt nun Anlass zur Sorge: War der bisherige Optimismus von 2019 womöglich ähnlich übertrieben?

Analysten wenden sich nun einer längerfristigen Betrachtungsweise zu – insbesondere im Hinblick auf die Halbierung der Block-Belohnung („Halving“) nächsten Mai. Verschiedenen Modellen zufolge sollte das Ereignis ein Wendepunkt für Bitcoin sein – zumindest war es das bei früheren Halvings.

Bis dahin sollte der Preis, wie das renommierte Stock-to-Flow-Prognosetool feststellt, mit einem Mittelwert von rund 8.300 US-Dollar zumindest etwas flach bleiben.

Textnachweis: bitcoinist, ANJA VAN OOSTERHOUT
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