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Bitcoin ETF: SEC schiebt Entscheidung über VanEck-SolidX Bitcoin-ETF erneut auf

Die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) hat gestern, am 20. September 2018, bekannt gegeben, dass die Behörde die Frist zur Entscheidung über den Bitcoin ETF von VanEck und SolidX erneut verlängert. Das neue Fristende könnte auf den 29. Dezember 2018 fallen.

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Entscheidung über Bitcoin ETF erneut verschoben

Am 20. Juni 2018 hat die Cboe BZX Exchange „einen Vorschlag zur Regeländerung für die Notierung und den Handel von SolidX Bitcoin Shares des VanEck-SolidX Bitcoin Trust“ bei der SEC eingereicht, der am 2. Juli 2018 im Federal Register veröffentlicht wurde. Gemäß den Bedingungen des Vorschlags würden VanEck und SolidX eine Bitcoin-Treuhand anlegen, in der SolidX Aktien auflisten würde. Der Vorschlag von VanEck und SolidX wird von der Crypto-Community besonders befürwortet, da das Produkt den Handel mit „physischen Bitcoin“ vorsieht.

Die Entscheidung über die Regeländerung sollte laut den SEC-Richtlinien ursprünglich innerhalb von 45 Tagen – bis zum 16. August 2018 – nach der Veröffentlichung der Mitteilung getroffen werden. Wie von Coin Update am 07. August festgehalten, entschied sich die SEC die Entscheidung über den Vorschlag um weitere 45 Tage zu verlängern, um ausreichend Informationen zur Entscheidungsfindung einzuholen.

Die Entscheidung über den Vorschlag sollte somit bis zum 30. September 2018 gefällt werden. Doch auch diese Frist wird von der SEC nicht eingehalten. Wie aus der kürzlich veröffentlichten Mitteilung hervorgeht, schiebt die SEC ihre Entscheidung erneut auf.

In der Mitteilung heißt es:

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„Gemäß § 19 (b) (2) (B) des Gesetzes 30 teilt die Kommission die 
Gründe für die Ablehnung mit. Die Kommission führt ein Verfahren ein, um eine zusätzliche Analyse der Übereinstimmung der vorgeschlagenen Regeländerung mit Section 6 (b) (5) des Gesetzes zu ermöglichen, die unter anderem vorsieht, dass die Regeln einer nationalen Wertpapierbörse „darauf abzielen, Betrug zu verhindern und manipulative Handlungen und Praktiken, um gerechte und gerechte Handelsprinzipien zu fördern, „und“ um Investoren und das öffentliche Interesse zu schützen.“

Frist könnte nochmals verlängert werden

Ein genaues Datum, bis wann die Entscheidung erwartet werden kann, hat die SEC in ihrer Mitteilung nicht explizit genannt. Laut Jake Chervinsky, Anwalt für Wertpapierrechtsstreitigkeiten, müsste die SEC bis zum 29. Dezember 2018 über den Vorschlag entscheiden – kann die Frist jedoch ebenso um weitere 60 Tage – bis zum 27. Februar 2019 – verlängern.

Im Rahmen dieses Prozesses möchte die SEC mehr Input von der Öffentlichkeit einholen. Laut der Behörde wurden bisher mehr als 1.400 Kommentare eingereicht.

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