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Bitcoin-Börse OKEx macht sich für globale Krypto-Börsen-Standards stark

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OKEx hat eine Initiative zur Entwicklung eines globalen Compliance-Standards fürs Krypto-Börsen gestartet. Erreicht werden soll dies durch eine selbstregulierende Organisation, deren Mitglieder gemeinsam an entsprechenden Standards arbeiten.

OKEx ist wegweisend für globale Krypto-Börsenstandards

Das Fehlen weltweiter Standards für die Regulierung von Kryptobörsen war und ist ein anhaltendes Problem in der Branche. Der globale und dezentrale Charakter von Krypto-Börsen erfordert die Einhaltung eines Wirrwarrs lokaler und internationaler Vorschriften – und aufgrund strenger oder unklarer Gesetze büßen Börsen deshalb oft Marktchancen ein.

Dies könnte sich jedoch bald ändern, denn ein Konsortium von Börsen arbeitet an der Einführung globaler Standards, die zur Vereinheitlichung der Vorschriften beitragen sollen.

So gab jetzt OKEx, eine führende Krypto-Spot- und Futures-Trading-Plattform mit Sitz in Hongkong und Malta, bekannt, dass sie eine Initiative zur Entwicklung globaler Compliance-Standards für Krypto-Börsen startet. Dazu gründet das Unternehmen eine Selbstregulierungsorganisation (SRO).

Die Organisation soll Börsen und Marktteilnehmer in die globale Krypto-Trading-Gemeinschaft einbinden und OKEx zufolge ähnlich aufgebaut sein wie die „World Federation of Stock Exchanges“, die US-„Financial Industry Regulatory Authority“ FINRA und wie das World Economic Forum.

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Andy Cheung, Betriebsleiter von OKEx, ist überzeugt: Die Vorschriften der Gerichtsbarkeit reichen nicht aus, um die weltweite Verbreitung digitaler Assets zu fördern.

„Der einzige Weg für Börsen, um zu wachsen und Wirkung zu erzielen, besteht darin, dass wir uns zusammenschließen, um Praktiken und Richtlinien zu entwickeln, die einen globalen Standard setzen und sich an regionale Regulierungsrahmen anpassen“, erklärt er er in der Pressemitteilung.

Ein neues Zeitalter für die weltweite Regulierung

Die neue Initiative von OKEx wurde erstmals in Malta während des DELTA-Gipfels 2019 vorgestellt. Enzo Villani, der Head of Strategy and Innovation von OKEx und ehemaliger NASDAQ-Manager, verkündete die Nachricht und betonte hierbei, dass es sich um eine unabhängige, mitgliederbasierte Organisation handeln werde – neutral und offen für den Austausch von „Informationen aller Größen und Rechtsordnungen“.

Alle potenziellen Mitglieder müssen ihre betrieblichen Praktiken klären und mit den Regierungen zusammenarbeiten, um die Innovation in diesem Sektor zu fördern. Die SRO wird sich auf die Festlegung von Standards für Market Making, Listing und Delisting digitaler Assets und anderer für das Wachstum der gesamten Branche kritischer Punkte konzentrieren, so OKEx in der Pressemitteilung.

Die Initiative scheint dem Bedürfnis vieler Krypto-Unternehmen zu entspringen, die Dinge selbst in die Hand nehmen zu wollen. Anfang der Woche gab der japanische Finanzdienstleister Monex Group beispielsweise bekannt, dass man eine Vereinigung gegründet habe, die sich für die Entwicklung von Vorschriften beim Anbieten von Sicherheits-Token im Land einsetzen wird.

Textnachweis: cryptoslate, Priyeshu Garg
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