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Bitcoin-Börse Coinbase Pro erhöht Gebühren um bis zu 233%

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Die US-Bitcoin-Börse Coinbase hat angekündigt, neue Gebühren einzuführen, die die Nutzungskosten für einige Trader mit geringem Volumen mehr als verdoppeln werden.

Trader mit niedrigem Volumen werden zur Kasse gebeten

In einem Blogbeitrag vom 3. Oktober bestätigte Coinbase: Die neue Gebührenordnung gilt ab Montag nächster Woche für alle Coinbase Pro-Benutzer.

Coinbase Pro ist der spezielle Coinbase-Ableger für fortgeschrittene Trader. Die Plattform richtet sich an diejenigen, die größere Mengen Kryptowährung traden möchten.

Coinbase gab offen zu, dass der neue Gebührenplan volumenstarke Trader begünstigt und kleinere Trader benachteiligt.

Derzeit zahlen Konten, die mit $100.000 pro Monat oder weniger traden, eine Taker-Gebühr von 0,25% und eine Maker-Gebühr von 0,15%.

Coinbase behauptet, die Umstrukturierung habe stattgefunden, „um auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen“.

„Dieses jüngste Update wird die Gebühren für Kunden mit geringerem Volumen leicht erhöhen und die Gebühren für Kunden mit hohem Volumen senken – jeder Kunde, der über $50.000 pro Monat tätigt, wird entweder eine Senkung seiner Trading-Gebühren oder gar keine Änderung sehen“, heißt es im Blogbeitrag.

Coinbase teilt sich nun mit Bitstamp den ersten Platz als teuerste Bitcoin-Börse für kleinere Trader.

Verzweiflung über US-Bitcoin-Börsen

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Während der Unmut über die Gebührenänderung in den sozialen Medien immer größer wurde, schienen einige Trader lieber mit ihren Geldbörsen abzustimmen.

Einem beliebten Twitter-Trader zufolge stehen US-Krypto-Tradern nun nur noch wenige attraktive Optionen zur Verfügung. Die Konkurrenz-Börse Binance etwa hat ihren gesamten Dienst für US-Bürger erst vor kurzem auf eine gesonderte Plattform verlagert, die weniger Token enthält.

Coinbase als attraktive Alternative fällt mit Anhebung der Gebühren nun weg. US-Trader sehen sich also gezwungen, zwischen Pest und Cholera zu entscheiden.

Ledger Status:

Auffällig ist auch der Zeitpunkt der Gebührenerhöhung: nur einen Tag nach der Ankündigung von 1,25% Zinsvergünstigungen für die Inhaber des Coinbase Stablecoins USDC.

Letzte Woche stellte sich heraus, dass Coinbase mit der US-Plattform Kraken an einem „Ratings Council“ arbeitet – um gemeinsam zu bestimmen, welche Kryptowährungen Wertpapiere darstellen.

Die Turbulenzen auf dem US-Markt, bei denen die Regulierungsbehörden die Handelspraktiken untersuchen, stellen ein ernsthaftes Risiko für große Börsen mit einem breiten Spektrum an Token dar.

Textnachweis: bitcoinist, ANJA VAN OOSTERHOUT
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