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Binance kündigt „Venus“ an – Konkurrenz für Libra?

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Die führende Krypto-Börse Binance startet ein neues Blockchiain-Projekt, das den Namen „Venus“ trägt. Mit Venus soll die Entwicklung von Stablecoins und digitalen Assets auf der hauseigenen Binance-Chain gefördert werden. Will die Börse damit dem Facebook-Coin Libra Konkurrenz machen?

Binance auf der Suche nach Partnern

Am Montag, dem 19. August 2019, gab die Kryptowährungsbörse Binance den Start des Projektes Venus bekannt. Laut der Mitteilung, strebt die Börse neue „Allianzen und Partnerschaften mit Regierungen und Unternehmen an“, um die gemeinsame Entwicklung neuer Stablecoins, die an verschiedene Fiat-Währungen gebunden sind, voranzutreiben. Binance verspricht alle Partner mit seinem Know-how und Ressourcen zu unterstützen:

„Binance wird technischen Support für den gesamten Prozess, ein Compliance-Risikokontrollsystem und ein mehrdimensionales Kooperationsnetzwerk für den Aufbau der Venus bereitstellen und dabei die vorhandene Infrastruktur und behördliche Einrichtungen nutzen.“

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Es wären nicht die ersten Stablecoins, die auf der Binance-Chain lanciert würden. Neben dem an den Bitcoin-Preis gebundenen Coin BTCB, wurde auch der an den Britischen Pfund gebundene Stablecoin BGBP vor Kurzem ins Leben gerufen.

Stablecoins werden immer beliebter. Derzeit werden die an Fiat-Währungen gebundenen Coins und Token hauptsächlich von Tradern eingesetzt, um Kursschwankungen zu entgehen. Allerdings eignen sich derartige Instrumente ebenfalls ideal, um Geldmengen von A nach B zu senden. Besonders für Menschen ohne Bankkonto könnten an lokale Währungen gebundene Kryptowährungen interessant sein. Auf diese Weise könnte jeder mit einer einfachen Wallet Geld senden und empfangen.

Venus ein „Libra-Killer“?

Die Bemühungen der führenden Krypto-Börse, ein offenes Blockchain-Ökosystem für Stablecoins zu schaffen, kommt nur wenige Wochen nachdem Facebook die Pläne zur Entwicklung von Libra an die Öffentlichkeit brachte.

Facebook plant ein globales Krypto-Zahlungsnetzwerk zu entwickeln, welches nicht nur in die Apps des Unternehmens wie Whatsapp, Instagram und den Facebook-Messanger integriert werden soll. Auch bekannte Namen wie Spotify, Uber oder Mastercard sind an der Entwicklung beteiligt und könnten Libra für die eigenen Dienste verwenden.

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