NZ-Gouverneur warnt: Stablecoins riskanter als Fiat-Geld

In einer kürzlichen parlamentarischen Anhörung äußerte der Gouverneur der Reserve Bank of New Zealand, Adrian Orr, ernste Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Stablecoins im Vergleich zu traditionellem Fiat-Geld.
Neuseland Gouverneur warnt vor Stablecoins
Queenstown Hill, Neuseeland (Ömer Faruk / Unsplash)

Während einer Anhörung im Parlament sprach sich Adrian Orr, der Gouverneur der Reserve Bank of New Zealand, deutlich gegen Stablecoins aus, so Bloomberg. Orr betonte, dass diese zwar als stabil gelten, jedoch wesentlich riskanter als traditionelles Fiat-Geld seien. Der Grund dafür liege in der fehlenden staatlichen Absicherung, die Fiat-Währungen in der Regel genießen.

Die Illusion der Stabilität

„Stablecoins sind ein Oxymoron“, erklärte Orr und verwies auf die irreführende Bezeichnung. Ihrer Natur nach seien sie nur so sicher wie die finanzielle Stabilität des Unternehmens, das sie ausgibt. Diese Einschätzung wird durch jüngste Schwankungen im Wert von Stablecoins wie TrueUSD (TUSD) und USDC, die von ihren 1:1-Pegs zum US-Dollar abwichen, bestätigt.

Beispiele für Instabilität

Der Crash von Terra Luna und TerraUSD (UST) im Jahr 2022 sowie die jüngsten Probleme mit TUSD und USDC illustrieren die potenziellen Gefahren, die Stablecoins bergen. Ereignisse, bei denen der Wert von UST dramatisch auf wenig Cent fiel und LUNA um 96% einbrach, zeigen, wie schnell das Vertrauen in diese digitalen Währungen schwinden kann.

Mangel an Transparenz

Ein weiteres Problem, das auch Orr erkennt, ist die mangelnde Transparenz der Unternehmen hinter den Stablecoins. Ohne klare Einsicht in deren Geschäftspraktiken und finanzielle Lage ist es für Anleger schwierig, das wahre Risiko dieser digitalen Währungen einzuschätzen.

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