Leverage | Definition & Bedeutung

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Christian Becker
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Christian Becker
Lead Krypto-Analyst

Christian Becker ist Finanz- und Krypto-Journalist sowie Hauptautor für Kaufanleitungen und Kursprognosen bei Coin-Update. Er analysiert Kryptowährungen anhand fundierter Markt- und Datenanalysen und bietet Lesern verlässliche Orientierung im Krypto-Markt.

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Disclaimer:
Investitionen in Kryptowährungen sind mit erheblichen Risiken verbunden. Die auf CoinUpdate bereitgestellten... Mehr lesen

Leverage ist ein weit verbreiteter Begriff im Finanzmarkt. Er bezieht sich auf die Verwendung von Fremdkapital, um die Rendite einer Investition zu maximieren.

Definition

Leverage, auch Hebel oder Hebelwirkung, bezeichnet die Nutzung von Fremdkapital (geliehenes Geld), um den Einsatz einer Position zu erhöhen und Renditen zu maximieren. Durch den Einsatz von Leverage kann ein Investor mehr Vermögenswerte kontrollieren, als er tatsächlich besitzt. Im Finanzmarkt wird Leverage häufig genutzt, um unter anderem die Kapitalrendite zu erhöhen.

Besonders im Futures Trading ist der Einsatz von Leverage Standard, da Trader dort mit einem Bruchteil des Positionswerts handeln können – was sowohl die Gewinnchancen als auch das Risiko erheblich steigert.

Arten von Leverage

  1. Operatives Leverage ist die Nutzung von Fremdkapital für die Finanzierung des operativen Geschäfts eines Unternehmens. Durch die Aufnahme von Schulden können Produkte entwickelt werden (oder für Forschungszwecke / Entwicklungszwecke / usw.). Hier entsteht Hebelwirkung, da durch fremdes Geld Profite erzielt werden können.
  2. Finanzielles Leverage ist die Nutzung von Fremdkapital für den Kauf von Aktien oder Anleihen. Hier geht der Investor eine größere Position ein, als er es sich eigentlich leisten könnte. Gewinne und Verluste werden maximiert.
  3. Gesamtes Leverage meint die Kombination der beiden oben genannten Arten.

Einfaches Beispiel zu Leverage

Ein Investor möchte Aktien im Wert von 10.000 Euro kaufen und entscheidet sich für einen Hebel von 2:1.

5.000 € = seine Sicherheit (seine Margin). Margin x Hebel (hier x 2) = 5.000 € x 2 = 10.000 € Kapital.

Der Investor investiert 5.000 Euro, den Rest (5.000 €), leiht er sich vom Broker. Wenn der Aktienkurs um 10% steigt, erhöht sich der Wert der Aktien auf 11.000 Euro. Der Investor erzielt einen Gewinn von 1.000 Euro, was einer Rendite von 20% entspricht, da er nur 5.000 Euro investiert hat. Ohne Leverage hätte der Gewinn lediglich 10% betragen.

Vorteile von Leverage

  • Höhere Gewinne durch größere Positionen möglich
  • Mögliche Maximierung der Kapitalrendite

Risiken von Leverage

  • Starke Verluste aufgrund eines hohen Hebels möglich, bis hin zum Totalverlust
  • Insolvenzgefahr / Totalverlust bei hohem Hebel möglich
  • Ähnlich riskant sind auch Krypto Binäre Optionen bei denen Trader auf kurzfristige Kursbewegungen setzen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Welche Vorteile bringt Leverage?

Wie kann Leverage zu Verlusten führen?

Ist Leverage riskant?

Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.