Coin-Update
Suche
Close this search box.
24.05.2024

Trump nimmt jetzt Krypto für Wahlkampfspenden

Redaktion
24.05.2024
2 Minuten Lesezeit
Donald Trump will Kryptowährungen akzeptieren
Donald Trump | Unsplash

Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse:

  • Donald Trump, der republikanische Präsidentschaftskandidat für 2024, akzeptiert jetzt Bitcoin, Ether, Dogecoin, Solana und andere Kryptowährungen als Spendenformen für seinen Wahlkampf.
  • Die Krypto-Spenden werden über Coinbase Commerce abgewickelt und repräsentieren einen erheblichen strategischen und ideologischen Wandel Trumps hin zur Unterstützung von digitalen Währungen.
  • Trump hat seine Haltung gegenüber Kryptowährungen signifikant geändert; von früherer Kritik und Skepsis zu einer Pro-Krypto-Einstellung, was ihn als „den Kandidaten für Kryptowährungen“ positioniert und potenziell junge, technikaffine Wähler anspricht.

Donald Trump akzeptiert nun Kryptowährungen für Wahlkampfspenden

Donald Trump, der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat für die Wahlen im Jahr 2024, hat eine bemerkenswerte Wendung in seiner Haltung gegenüber Kryptowährungen vollzogen. Er gab kürzlich bekannt, dass seine Wahlkampagne Bitcoin, Ether, Dogecoin, Solana und andere Kryptowährungen als Spenden akzeptieren wird. Diese Ankündigung machte Trump auf seiner Webseite und positioniert ihn somit als den ersten Präsidentschaftskandidaten einer großen Partei, der digitales Geld explizit unterstützt. Diese Strategie wurde erstmals bei einer Gala in Mar-a-Lago zu Beginn dieses Monats vorgestellt, wo er sich als „der Kandidat für Kryptowährungen“ bezeichnete.

Unterstützung durch Coinbase Commerce

Die Spenden in Kryptowährungen werden über das Coinbase Commerce Produkt abgewickelt. In einer Erklärung hieß es: „MAGA-Anhänger können jetzt mit einer neuen Kryptowährungsoption eine Crypto-Armee aufbauen und die Kampagne zum Sieg am 5. November führen.“ Diese Bewegung stellt einen deutlichen Kontrast zu Trumps bisheriger skeptischer Haltung gegenüber Kryptowährungen dar.

Von Kritik zur Akzeptanz

Donald Trumps neueste Ansichten zu Kryptowährungen scheinen auch ein strategischer Schachzug gegen die Demokraten zu sein, von denen viele historisch gesehen Kryptowährungen skeptisch gegenüberstanden. Insbesondere Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts hat sich gegenüber digitalen Währungen kritisch geäußert. Jedoch zeigen sich dieses Jahr, auch innerhalb der demokratischen Partei, erste Anzeichen einer moderateren Haltung gegenüber digitalen Zahlungsmitteln.

Die bevorstehenden Wahlen könnten einen Wendepunkt darstellen, wo Kryptowährungen nicht mehr nur als technologische Innovation, sondern auch als ein wichtiger politischer Aspekt betrachtet werden. Trump hat bereits in mehreren Wahlkampfreden seine Unterstützung für Kryptowährungen bekräftigt, auch wenn er noch keine konkreten Pläne offenbart hat, wie er die Entwicklung von Kryptowährungen und Blockchain durch politische Maßnahmen fördern möchte.

Früher bezeichnete Trump Bitcoin als „Betrug am US-Dollar“ und äußerte sich sehr kritisch über die digitalen Währungen der Zentralbanken, die er als „sehr gefährlich“ beschrieb. Seine aktuelle positive Haltung gegenüber Kryptowährungen markiert daher einen signifikanten Kurswechsel in seiner politischen Karriere.

Ausblick auf die Wahlen 2024

Wie diese neue Ausrichtung die Chancen von Trump in der Wahl beeinflussen wird, bleibt abzuwarten. Mit seiner Pro-Krypto-Einstellung hat Trump zweifellos das Potenzial, junge und technikaffine Wähler anzusprechen, die digitale Währungen zunehmend als Teil ihres finanziellen Alltags sehen. Kryptowährungen, die früher am Rande der politischen Diskussion standen, könnten im Wahlkampf 2024 eine zentrale Rolle spielen.

Artikel teilen:
Folge uns:
Heiß diskutiert:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mehr zum Thema:
Anzeige