Saylor geht in die Vollen und kritisiert alles, was nicht Bitcoin ist

MicroStrategy-CEO Michael Saylor hat Altcoins kritisiert, indem er die Regulierungsbehörden aufforderte, ihren Teil zur Bekämpfung riskanter Praktiken der Kryptoindustrie beizutragen. Im Gespräch mit dem Gründer der technischen Analyseplattform Northman Trader sagte Saylor gegenüber Sven Henrich, dass eine “Reihe von Schreckensmeldungen” auf Bitcoin lastet und die Regulierungsbehörden entsprechend handeln müssen.

Eine Reihe von Schreckensmeldungen

Bei der Erläuterung von eine “Reihe von Schreckensmeldungen” nannte Saylor drei Faktoren, die sich negativ auf den Bitcoin-Preis auswirken. Der erste ist die Verbreitung von Wash-Trading im Krypto-Bereich. Im Gegensatz zu Aktien gibt es keine spezifischen Vorschriften, die sich mit dem Wash-Trading von digitalen Vermögenswerten befassen.

Wash-Trading ist eine Form der Marktmanipulation, bei der ein Vermögenswert gleichzeitig gekauft und verkauft wird. Durch diese Praxis kann ein falsches Bild des Marktgeschehens entstehen, z. B. ein künstlich hohes Volumen.

Dies führt zum nächsten Faktor, den Saylor als Auswirkung von unregulierten Börsen und der damit verbundenen Marktvolatilität bezeichnete. Weitergehend sprach der MicroStrategy-Chef von einem Interessenkonflikt bei Börsen, die sowohl als Market Maker als auch als Token-Inhaber fungieren, in Verbindung mit Wash-Trading und dem Handel mit hohen Hebeln.

“Wenn man Apple-Aktien mit 20-facher Hebelwirkung und ohne Wash-Trading-Regeln handeln würde, wäre Apple ein viel volatilerer Vermögenswert und die Nasdaq ebenso.”

Schließlich wandte sich Saylor den Altcoins zu und sagte, dass nur Bitcoin ein Rohstoff sei, da er keinen Emittenten habe. Er fügte hinzu, dass die über 19.000 anderen Coins nicht registrierte Wertpapiere sind. Das Ergebnis ist eine Multi-Hundert-Milliarden-“Cloud”, die ohne faire Offenlegung gehandelt wird.

“Das Ergebnis ist eine 400-Milliarden-Dollar-Cloud aus undurchsichtigen, nicht registrierten Wertpapieren, die ohne vollständige und faire Offenlegung gehandelt werden, und die alle mit Bitcoin querbesichert sind.”

Spaltung in der regulatorischen Behandlung von Kryptowährungen steht bevor

Am 18. Mai erklärte der Vorsitzende der Securities and Exchange Commission (SEC), Gary Gensler, vor dem Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses, dass Bitcoin “vielleicht” ein Rohstoff sei.

Derzeit fallen Krypto-Assets in den USA unter die Zuständigkeit der SEC und werden nach den geltenden Wertpapiergesetzen behandelt. In einem Gespräch mit CNBC am 16. Mai sagte der Vorsitzende der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), Rostin Behnam, dass es sinnvoll sei, alle Kryptowährungen durchzugehen, jede als Rohstoff oder Wertpapier zu klassifizieren und die jeweiligen Behörden entsprechend zu benennen.

“Meiner Meinung nach ist es in diesem Bereich sinnvoll, dass die Commodity Futures Trading Commission für die Regulierung von Rohstoffen und die SEC für die Regulierung von Wertpapieren zuständig ist.”

Behnam sagte, dass Bitcoin und Ether seiner Meinung nach die Definition eines Rohstoffs erfüllen. Aber es gibt auch “viele” andere Token, die in diese Kategorie fallen.

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Textnachweis: Cryptoslate

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