Ripple CTO kritisiert Regulierungsbehörden, da Barclays Binance-Zahlungen blockiert

Patrik
Geschrieben von Von
Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

Mehr Lesen
Risikohinweis:
Alle Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung dar. Investitionen... Mehr lesen
Ripple CTO kritisiert Regulierungsbehörden, da Barclays Binance-Zahlungen blockiert

Barclays UK Kunden wurden von der Übertragung von Geldern auf Binance blockiert, da die Bank alle Kredit- und Debitkartenzahlungen an die Krypto-Börse verbietet.

Ripples (XRP) CTO David Schwartz nutzte Twitter und rief zur Entscheidungsfreiheit auf, da die Auswirkungen der jüngsten Ankündigung der Finanzaufsichtsbehörde des Landes immer noch nicht abzusehen sind.

Er wies auf das Offensichtliche hin

"Wir haben die Entscheidung getroffen, Zahlungen per Kredit-/Debitkarte an Binance bis auf weiteres zu stoppen, um Ihr Geld sicher zu halten", erklärte der Support der in London ansässigen Bank in einem Tweet.

Laut Schwartz, der seine Meinung in einer Antwort auf diesen Tweet schrieb, verhindern solche Aktionen, dass Menschen über ihr eigenes Vermögen bestimmen können und lassen keinen Raum für Entscheidungsfreiheit.

We live in a world where banks "protect" people's money from being sent to the place they specifically asked to send it, where banks keep your money "safe" from going where you want it to go. 1/2 https://t.co/c3FzB1HN89

— David Schwartz (@JoelKatz) July 6, 2021

Indem er seinen Kommentar mit "wir leben in einer Welt" begann, bezog er klar Stellung dazu, dass solche Implikationen viel größere Probleme ansprechen.

Die Kritik des Ripple-CTOs kam als Reaktion auf die Aussage der britischen Bank, dass sie sich für den Schutz" des Geldes ihrer Kunden verantwortlich fühlt, während sie in Wirklichkeit, so Schwartz, lediglich deren Möglichkeiten einschränkt und sie daran hindert, selbst zu entscheiden.

Schlechte Publicity

Vor über einer Woche veröffentlichte die britische Financial Conduct Authority (FCA) einen Bericht mit dem Titel "Consumer warning on Binance Markets Limited and the Binance Group" und löste damit Panik in der Krypto-Community aus, dass die von den Regulierungsbehörden herausgegriffene Börse in Großbritannien verboten werden würde.

Auch wenn der Bericht sich auf Binance Markets Limited (BML) bezog, eine separate juristische Person der Binance Group, führte dies zu Unsicherheiten im Markt. In letzter Zeit musste Binance von Regulierungsbehörden einiges einstecken, die Warnungen ausgesprochen und Untersuchungen angekündigt hatten.


Krypto-Börsen-Vergleich: Binance Alternativen

Textnachweis: cryptoslate

Themen im Beitrag:

Reaktion hinzufügen
Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.