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10.06.2024

Ripple CEO kritisiert Dogecoin und US-Kryptoregulierung

Redaktion
10.06.2024
3 Minuten Lesezeit
Ripple CEO kritisiert Dogecoin und US-Kryptoregulierung
  1. Kritische Bewertung von Dogecoin: Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, äußerte auf der 2024 Consensus Conference Bedenken über Dogecoin, indem er dessen Mangel an substantiellem Nutzen und die Förderung spekulativer Dynamiken anprangerte, und zweifelte am Mehrwert der Kryptowährung für den Sektor.
  2. Verzögerte US-Regulierung: Garlinghouse kritisierte die unzureichende Regulierung von Kryptowährungen in den USA und betonte, dass diese Unsicherheit institutionelle Investitionen hemmt und das Wachstumspotenzial der Branche verschleiert.
  3. Zukunftsausblick und Markttrends: Er betonte die Notwendigkeit, dass sich der Kryptomarkt weg von bloßer Spekulation hin zu realweltlichen Anwendungen entwickeln muss und erwähnte die steigende Performance von Memecoins im Vergleich zu traditionellen Altcoins, was die bestehende Spekulationsdynamik unterstreicht.

Bei der kürzlich stattgefundenen 2024 Consensus Conference hat Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple, kritische Bemerkungen zum Zustand der Kryptowährungen gemacht, wobei er sich insbesondere auf Dogecoin und dessen Rolle in der größeren Branchenlandschaft konzentrierte.

Garlinghouses Bewertung war sowohl kritisch als auch differenziert, wobei er seine Vorbehalte gegenüber Dogecoin auf Bedenken bezüglich dessen Nutzen und der durch ihn geförderten spekulativen Dynamiken zurückführte, anstatt eine generelle Ablehnung gegenüber des Coins zu äußern.

In seiner Eröffnungsrede hob Garlinghouse hervor, dass die USA in Bezug auf die Kryptoregulierung erstaunlich unzureichend aufgestellt sind, „was für die weltgrößte Volkswirtschaft schockierend ist“.

Speziell zu Dogecoin gerichtet, äußerte Garlinghouse Zweifel am Mehrwert der Kryptowährung für den Sektor:

„Ich bekomme eine Menge Ärger, wenn ich das sage, aber ich sage es trotzdem. Ich denke nicht, dass Dogecoin gut für die Branche war. Und ich bin nicht gegen Dogecoin, aber ich weiß nicht, was der Anwendungsfall ist“, erklärte er.

Seine Kritik konzentriert sich auf den Mangel an substantiellen Projekten oder Nutzen, der sich um Dogecoin entwickelt, im Gegensatz zu anderen Blockchain-Technologien, die zunehmend für realweltliche Probleme eingesetzt werden.

Diese Ansichten sind nicht neu. Schon früher in diesem Jahr, beim Weltwirtschaftsforum in Davos, betonte er den Mangel an einem klaren Anwendungsfall für Dogecoin, wobei er dessen Popularität und Marktbewegungen weitgehend auf die Unterstützung durch hochkarätige Persönlichkeiten wie Elon Musk zurückführte, anstatt auf technologische oder wirtschaftliche Verdienste.

Markttrends und die Prognose für die Zukunft

Garlinghouses Bemerkungen fallen in eine Zeit, in der der Kryptomarkt eine Leistungsdivergenz zwischen traditionellen Altcoins und Memecoins wie PEPE, Dogwifhat (WIF) und BONK zeigt. Letztere haben erhebliches Trader-Interesse geweckt und bedeutende Gewinne erzielt.

Dies unterstreicht ein breiteres Marktverhalten, das sich mehr auf Spekulation als auf Nutzen stützt, eine Dynamik, die Garlinghouse kritisiert, während er eine Verschiebung hin zur Lösung echter Probleme befürwortet.

„Wir müssen mehr als nur Spekulation sein […] Ich sehe viel echten Nutzen in vielen verschiedenen Chains. Und ich denke, das ist entscheidend. Und für mich muss die Prognose für die nächsten zehn Jahre darüber sein, es geht nicht um Spekulation, es geht darum, echte Probleme zu lösen“, betonte er.

Die klare Botschaft von Garlinghouse auf der Consensus Conference deutet darauf hin, dass eine Refokussierung auf fundamental sinnvolle Projekte innerhalb der Kryptowelt bevorstehen könnte, sobald die regulatorische Klarheit in den USA verbessert wird.

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