Ripple-CEO hält eine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF)

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Ripple-CEO hält eine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF)

Ripple-CEO Brad Garlinghouse wird in dieser Woche am renommierten Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teilnehmen, das vom 15. bis 19. Januar 2024 stattfindet. Dieses Jahr markiert einen bedeutenden Wandel im Engagement von Ripple auf dem WEF, das von peripheren Veranstaltungen zu einer direkten Beteiligung an den zentralen Diskussionen des Forums übergeht.

Garlinghouse wird am 18. Januar von 17:30 bis 18:15 Uhr MEZ ein wichtiger Teilnehmer des Panels "Clear-Eyed about Crypto" sein. Auf der WEF-Webseite wird die Agenda des Panels so umrissen, dass die unterschiedlichen globalen Haltungen gegenüber digitalen Währungen untersucht werden, die von ihrer Akzeptanz als Eckpfeiler der Innovation und der integrativen Finanzwirtschaft bis hin zu völligen Verboten reichen.

Das Panel steht im Einklang mit dem WEF-Zentrum für Finanz- und Währungssysteme, das sich auf die Verbesserung des Finanzsystems durch Technologie, die Förderung des finanziellen Wohlergehens des Einzelnen und die Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen durch finanzielle Transformation konzentriert.

Neben Garlinghouse sitzen auf dem Podium geschätzte Persönlichkeiten wie Paul Mo-po Chan, Finanzminister der Sonderverwaltungsregion Hongkong, Michael Sonnenshein, CEO von Grayscale Investments, Daniela Stoffel, Staatssekretärin für internationale Finanzen der Schweiz, und Brendan Vaughan, Chefredakteur von Fast Company.

Ripple sucht den Kontakt zu globalen Führungspersönlichkeiten

In einem Interview mit Financial News erläuterte die Präsidentin von Ripple, Monica Long, die Bedeutung der Präsenz von Ripple auf dem WEF.

"Für unsere Branche ist es von entscheidender Bedeutung, in Davos durch erfahrene Akteure vertreten zu sein, die dazu beitragen können, den Hype zu zerstreuen, der oft von der wirklichen Arbeit ablenkt, die geleistet wird. Die Teilnahme von Ripple ist ein Beweis für unser Engagement, mit den führenden Politikern der Welt in Kontakt zu treten und die Diskussion über die Zukunft des Finanzwesens mitzugestalten", so Long.

Ripple schließt sich anderen prominenten Krypto-Organisationen wie Circle, Coinbase, Stellar und Hedera auf dem diesjährigen Forum an. Long betonte die Entwicklung der Branche trotz der jüngsten Herausforderungen und stellte fest:

"Trotz eines Bärenmarktes hat sich das institutionelle Interesse an Blockchain und Web3 im vergangenen Jahr beschleunigt - insbesondere bei großen Finanzinstituten, Banken und Vermögensverwaltern, die zunehmend die konkreten Anwendungsfälle der Technologie erkennen, sei es Zahlungen, Tokenisierung oder Verwahrung."

Die Agenda des WEF spiegelt die wachsende Bedeutung von Blockchain und digitalen Vermögenswerten in globalen Finanzdiskussionen wider. Ein Schlüsselthema in diesem Jahr ist "The Tokenisation Economy", das die Rolle der Blockchain bei der Verbesserung der finanziellen Inklusion untersuchen wird. Zu den Diskussionsteilnehmern gehören unter anderem Jeremy Allaire, CEO von Circle, und Denelle Dixon, CEO von Stellar.

Krypto-Industrie gedeiht trotz schwieriger Herausforderungen

Long sprach auch die Bemühungen der Branche an, sich von den Rückschlägen des Jahres 2023 zu erholen, die durch den Zusammenbruch von großen Unternehmen wie FTX, BlockFi, Celsius und Three Arrows Capital gekennzeichnet waren.

"Das diesjährige Treffen in Davos findet vor dem Hintergrund eines jährlichen Anstiegs des Bitcoin-Kurses um 150 % und eines wachsenden institutionellen Interesses von Schwergewichten wie BlackRock und Fidelity statt", sagte sie und hob die Widerstandsfähigkeit und die sich entwickelnde Landschaft der Branche hervor.

Darüber hinaus betonte Long die Notwendigkeit eines Engagements der Branche bei den Aufsichtsbehörden, um die allgemeine Akzeptanz zu fördern.

"Um die Akzeptanz zu fördern, müssen die dezentrale Finanzwirtschaft und das traditionelle Finanzwesen zusammenarbeiten. Die Branche muss mit den Regierungen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass solide politische und regulatorische Rahmenbedingungen geschaffen werden", riet sie.

Dieser Aufruf zum Handeln ist angesichts der regulatorischen Fortschritte in den USA, einschließlich der Genehmigung von 11 Bitcoin-Spot-ETFs und der Fortschritte bei den globalen Krypto-Regulierungsrahmen, besonders wichtig. Während das WEF tagt, wird die Kryptoindustrie, vertreten durch führende Persönlichkeiten wie Garlinghouse und Long, einen weiteren Schritt in Richtung Mainstream machen.

 

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.