ZKB öffnet Türen für Bitcoin und Ethereum Handel
- Erweiterung des Bankangebots: Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) führt ab dem 4. September 2024 den Handel und die Verwahrung von Bitcoin und Ethereum ein, integriert direkt in bestehende eBanking- und Mobile-Banking-Dienste.
- Sicherheitsmaßnahmen: Die ZKB übernimmt die sichere Verwahrung der Private Keys für ihre Kunden, wodurch Risiken wie Cyberangriffe und technische Fehler minimiert werden. Die Bank zeigt sich bereits erfahren in Blockchain-Technologie durch frühere Projekte wie die Emission der ersten digitalen Anleihe an der SIX Digital Exchange 2021.
- Kooperation mit Drittbanken: Neben internen Dienstleistungen für ihre Kunden bietet die ZKB auch Business-to-Business-Lösungen an, die es anderen Schweizer Banken ermöglichen, ähnliche Kryptodienste anzubieten, mit der Thurgauer Kantonalbank als bereits aktivem Partner.
Zürcher Kantonalbank steigt in den Kryptomarkt ein
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) erweitert ihr Angebot für Kundinnen, Kunden und Drittbanken um den Handel und die Verwahrung von Bitcoin und Ethereum. Ab dem 4. September 2024 ist es möglich, über das ZKB eBanking und ZKB Mobile Banking rund um die Uhr direkt in Kryptowährungen zu investieren. Dies stellt einen bedeutenden Schritt in der Integration von digitalen Währungen in das traditionelle Bankwesen dar.
Integration in bestehende Dienste
Die Einführung des neuen Dienstes ist nahtlos, denn die Kryptowährungsbestände werden in die bestehende Depotsicht integriert. Bitcoin und Ethereum sind die ersten digitalen Währungen, die über die ZKB gehandelt und verwahrt werden können. Die Bank beabsichtigt, das Angebot zukünftig zu erweitern und weitere Kryptowährungen sowie Anwendungen aufzunehmen.
Sichere Verwahrung und operative Sicherheit
Die ZKB betont die hohe Sicherheit ihres Krypto-Services. Alexandra Scriba, Leiterin Institutional Clients & Multinationals bei der ZKB, erklärt, dass die Bank die sichere Verwahrung der sogenannten Private Keys übernimmt, wodurch Kunden kein eigenes Wallet benötigen. Dies minimiert das Risiko von Cyberangriffen und technischen Fehlern für die Nutzer. Bereits in der Vergangenheit war die ZKB aktiv in Blockchain-Initiativen involviert, darunter die Emission der weltweit ersten digitalen Anleihe an der SIX Digital Exchange im Jahr 2021.
Zusammenarbeit mit Drittbanken
Die ZKB bietet ebenfalls eine Business-to-Business-Lösung an, welche es anderen Schweizer Banken ermöglicht, ihren Kunden ähnliche Dienstleistungen anzubieten. Die Thurgauer Kantonalbank ist bereits als Partnerbank aktiv und nutzt die Möglichkeiten der Kryptodienstleistungen der ZKB.
Interessanterweise übernimmt die Abwicklung ein Tochterunternehmen der deutschen Bank. Die Abwicklung des Handels erfolgt über die Crypto Finance AG, ein Tochterunternehmen der Deutschen Börse Gruppe.
Dieser strategische Schritt der Zürcher Kantonalbank könnte eine breitere Akzeptanz und Integration von Kryptowährungen im Mainstream-Finanzwesen signalisieren und stellt eine bedeutende Entwicklung für den Kryptowährungsmarkt in der Schweiz dar.