Trump-Regierung prüft Gold-Neubewertung zur Aufstockung der Bitcoin-Reserven

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Trump-Regierung prüft Gold-Neubewertung zur Aufstockung der Bitcoin-Reserven
  • Goldzertifikate aus den 1970er Jahren könnten neu bewertet werden
  • Ziel: Bitcoin-Reserve ausbauen, ohne Haushaltsdefizit zu erhöhen
  • Idee stammt aus dem BITCOIN Act 2025 und gewinnt an politischer Unterstützung

Ein hochrangiger Krypto-Beauftragter des Weißen Hauses hat diese Woche bestätigt, dass die Trump-Regierung die Neubewertung alter Goldzertifikate prüft, um zusätzliche Bitcoin (BTC) zu erwerben – ohne das Bundesdefizit zu erhöhen. Bo Hines, Leiter des President’s Council of Advisers on Digital Assets, erklärte im Podcast Crypto in America, dass man budgetneutrale Methoden zur Aufstockung der Strategischen Bitcoin-Reserve suche:

„Es gibt unzählige Ideen… Wenn es den Steuerzahler nichts kostet, sind wir offen für kreative Ansätze.“

Hintergrund: Exekutiver Bitcoin-Erlass

Anfang März hatte Präsident Donald Trump per Executive Order die Einrichtung einer nationalen Bitcoin-Reserve angeordnet. Die USA halten derzeit rund 207.000 BTC, vorwiegend aus gerichtlichen Beschlagnahmungen – und damit mehr als jede andere Nation. Ein Vorschlag mit wachsender politischer Unterstützung sieht vor, Goldzertifikate neu zu bewerten, die bislang zum gesetzlich festgelegten Preis von 42,22 USD pro Unze in den Büchern der Federal Reserve geführt werden.

Da der aktuelle Marktpreis für Gold bei über 3.000 USD pro Unze liegt, könnte die Differenz in Milliardenhöhe liegen. Laut Hines könnte dieses Wertsteigerungspotenzial genutzt werden, um Bitcoin für die Reserve zu kaufen.

Gesetzliche Grundlage: BITCOIN Act 2025

Die Idee basiert auf dem von Senatorin Cynthia Lummis eingebrachten BITCOIN Act 2025. Dieser sieht vor:

  • Die Federal Reserve gibt alte Goldzertifikate an das US-Finanzministerium zurück
  • Das Finanzministerium legt neue Zertifikate auf, die den aktuellen Marktwert widerspiegeln
  • Die daraus resultierenden Buchgewinne werden für den Aufbau der Bitcoin-Reserve genutzt

Der Gesetzesvorschlag erhält inzwischen bipartisanen Rückenwind im US-Kongress. Laut Hines gibt es noch keine finale Entscheidung, aber die Diskussion läuft bereits auf interministerieller Ebene:

„Es werden großartige Ideen auf den Tisch kommen. Ich will nichts vorwegnehmen, um offen für alle Vorschläge zu bleiben.“

Bitcoin als Sondervermögen

Hines betonte, dass die Regierung Bitcoin als eigenständige Vermögensklasse betrachtet. Aufgrund seiner dezentralen Struktur und festen Angebotsmenge sei BTC besonders attraktiv als langfristiger Wertspeicher:

„Bitcoin ist einzigartig. Es gibt keinen Emittenten, es besitzt gespeicherten Wert und wird zunehmend als Wertaufbewahrungsmittel akzeptiert.“

Die digitale Strategie des Weißen Hauses sieht eine Trennung zwischen Bitcoin und Altcoins vor:

  • Bitcoin wird als strategische Reserve behandelt
  • Altcoins sollen separat verwaltet und reguliert werden

Laut Handelsminister Howard Lutnick wird Bitcoin unter dem Exekutiverlass gesondert eingestuft, was seine Sonderrolle weiter unterstreicht.

Die Trump-Regierung prüft innovative und budgetneutrale Wege, um die nationale Bitcoin-Reserve auszubauen. Die Neubewertung von Goldzertifikaten könnte dabei eine zentrale Rolle spielen. Der BITCOIN Act 2025 liefert dafür bereits den gesetzlichen Rahmen. Sollte die Idee umgesetzt werden, könnte dies einen neuen Milliardenbetrag für strategische Bitcoin-Käufe freisetzen – ohne Mehrkosten für Steuerzahler.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.