SEC verschiebt Entscheidung über Ethereum-ETF-Optionen – Neuer Termin im April

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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SEC verschiebt Entscheidung über Ethereum-ETF-Optionen – Neuer Termin im April
  • SEC verzögert Entscheidung über Optionen für Ethereum-ETFs und setzt neuen Stichtag auf den 9. April 2025.
  • Betroffen sind die Anträge von Bitwise, Grayscale und BlackRock, die Optionen auf ETH-ETFs ermöglichen wollen.
  • Regulatorische Hürden bleiben hoch, da auch die OCC und CFTC zustimmen müssen, bevor der Handel beginnen kann.

SEC verschiebt Entscheidung über Ethereum-ETF-Optionen

Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) hat am 7. Februar ihre Entscheidung über die Genehmigung von Optionshandel für Ethereum-ETFs erneut verschoben. Der neue Stichtag für eine endgültige Entscheidung ist nun der 9. April 2025.

Die betroffenen Anträge stammen von Bitwise (ETHW), Grayscale (ETHE und Ethereum Mini Trust) sowie BlackRock (ETHA). Die SEC begründete die Verzögerung mit der Notwendigkeit zusätzlicher Zeit, um die Vorschläge zu prüfen und mögliche Auswirkungen auf den Markt zu bewerten. Es ist bereits die dritte Verschiebung, nachdem frühere Entscheidungen im September und November 2024 vertagt wurden.

Zudem hat die Behörde eine 21-tägige Frist für öffentliche Kommentare eröffnet, in der Marktteilnehmer Argumente für oder gegen die Genehmigung von Ethereum-ETF-Optionen einreichen können.

Genehmigung durch weitere Behörden erforderlich

Selbst wenn die SEC letztendlich grünes Licht gibt, ist dies nur ein Teil des Genehmigungsprozesses. Auch die Options Clearing Corporation (OCC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) müssen den Handel mit Ethereum-Optionen absegnen, bevor er offiziell beginnen kann.

Optionskontrakte sind Finanzderivate, die es Käufern und Verkäufern ermöglichen, eine Kryptowährung zu einem festgelegten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu handeln. Institutionelle Investoren nutzen diese oft zur Absicherung von Risiken und für strategische Investitionen.

Laut Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas zieht die Verfügbarkeit von Optionen typischerweise mehr Liquidität und institutionelle Anleger an. Dies war bereits beim Start der Optionen für Bitcoin-ETFs zu beobachten, als das Handelsvolumen der BlackRock IBIT-Optionen am ersten Tag 1,6 Milliarden US-Dollar erreichte.

Allerdings gibt es derzeit strenge Positionslimits für Bitcoin-ETF-Optionen, die auf nur 25.000 Kontrakte beschränkt sind – weit unter der als fair betrachteten Grenze von 400.000 Kontrakten laut Bitwise-Strategiechef Jeffrey Park. Die Nasdaq hat einen Antrag gestellt, das Limit auf 250.000 Kontrakte anzuheben, aber dies liegt noch immer unter den Schätzungen der Experten.

Sollten Ethereum-Optionen genehmigt werden, könnten ähnliche regulatorische Einschränkungen gelten. Dies könnte den Handel zunächst begrenzen, bevor möglicherweise Anpassungen vorgenommen werden.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.