Scaramucci vergleicht Bitcoin mit Manhattan-Kauf von 1626 – und sieht Kursziel bei 200.000 US-Dollar

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Scaramucci vergleicht Bitcoin mit Manhattan-Kauf von 1626 – und sieht Kursziel bei 200.000 US-Dollar

In einem aktuellen Interview hat Anthony Scaramucci, Gründer von SkyBridge Capital, einen gewagten, aber eindrucksvollen Vergleich gezogen: Wer heute Bitcoin kauft, könnte in einigen Jahrzehnten als ähnlich weitsichtig gelten wie Peter Minuit – der Mann, der im Jahr 1626 die Insel Manhattan für nur 60 Gulden erwarb. Scaramucci will damit verdeutlichen, dass die heutigen Einstiegspreise von über 110.000 US-Dollar pro Bitcoin noch immer günstig erscheinen könnten – wenn sich die Kryptowährung langfristig als digitales Basis-Asset durchsetzt.

Manhattan für 24 Dollar – Bitcoin für 111.000?

Die Geschichte, auf die Scaramucci anspielt, ist bekannt: Peter Minuit kaufte Manhattan im 17. Jahrhundert für Güter im Wert von umgerechnet 24 US-Dollar. Heute zählt die Insel zu den teuersten Immobilienstandorten der Welt. In seinem Vergleich stellt Scaramucci Bitcoin in eine ähnliche Rolle: Wer heute 1 BTC kauft, könnte später einen Wert besitzen, der um ein Vielfaches höher liegt. Nicht trotz der aktuellen Volatilität – sondern gerade wegen der frühen Marktphase, so sein Argument.

Scaramucci betont, dass frühe Investoren sich auf starke Preisschwankungen einstellen müssen. Bitcoin habe in der Vergangenheit mehrfach über 70 % verloren – nur um sich später wieder zu erholen und neue Höchststände zu erreichen. Diese Schwankungen seien Teil des Prozesses. Wer langfristig an den Erfolg glaube, müsse Durststrecken durchhalten können. Anleger, die bei der ersten Korrektur verkaufen, verpassen oft den nächsten großen Aufschwung, sagt er.

Neben Bitcoin: Scaramucci setzt auch auf Solana

Obwohl sein Hauptaugenmerk auf Bitcoin liegt, gab Scaramucci auch einen Einblick in seine zweitgrößte Kryptowährungsposition: Solana (SOL). Er lobte besonders die hohe Transaktionsgeschwindigkeit und niedrigen Gebühren, die Solana für mehr als nur Spekulation interessant machen. Dieser Schritt entspricht der Strategie vieler erfahrener Krypto-Anleger: Der Großteil des Kapitals bleibt in Bitcoin, aber ein kleinerer Anteil wird auf vielversprechende Netzwerke verteilt, die möglicherweise stärker wachsen.

Scaramucci spricht offen über die Risiken, die nicht nur vom Markt selbst, sondern auch von Regierungen ausgehen. Die regulatorische Lage in den USA sei weiterhin unklar. Insbesondere neue Vorschriften für Börsen und Token könnten starke Auswirkungen auf die gesamte Branche haben. Zudem warnt er vor möglichen Marktkorrekturen, falls sich die wirtschaftliche Lage global verschlechtert. Bitcoin sei zwar eine Absicherung gegen Inflation und politische Instabilität, aber nicht immun gegen kurzfristige Schocks.


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Bitcoin steht noch ganz am Anfang

Ein weiterer bildhafter Vergleich: Laut Scaramucci sei Bitcoin heute wie Manhattan im Jahr 1690 – weit vor der Entstehung moderner Wolkenkratzer. Mit anderen Worten: Die Infrastruktur ist noch im Aufbau, das wahre Potenzial noch nicht entfaltet.

Diese Perspektive unterstreicht seine optimistische Langfrist-Prognose. Er geht davon aus, dass Bitcoin bis zum Jahresende 2025 die 200.000-Dollar-Marke erreichen könnte. Das entspricht einem Anstieg von rund 80 % gegenüber dem aktuellen Kurs.

Anthony Scaramuccis Aussagen sind ein Plädoyer für langfristiges Denken. Frühe Investoren haben selten einen ruhigen Weg, aber dafür oft überdurchschnittliche Chancen. Wer heute in Bitcoin einsteigt, muss mit Schwankungen leben – bekommt aber die Chance, Teil eines fundamentalen Wandels zu sein.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.