REX-CEO Greg King: Warum sein ETF auf Solana setzt

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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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REX-CEO Greg King: Warum sein ETF auf Solana setzt

Im Bloomberg-Format “ETF IQ” hat Greg King, CEO von REX Financial, ein klares Plädoyer für Solana gehalten. Auf die Frage, wie er den Vergleich zwischen Solana und Ethereum für klassische Investoren herunterbricht, antwortete er ohne Umschweife:

„Ethereum ist die Nummer zwei im Krypto-Markt. Solana ist in den Top 5. Viele glauben, Solana könnte Ethereum vom Thron stoßen. Das ist extrem kontrovers – ich habe mir allein durch diese Aussage Freunde und Feinde gemacht.“

King positioniert Ethereum als etablierten Standard für DeFi, Smart Contracts und Entwickler-Ökosysteme, während Solana seiner Ansicht nach die bessere Plattform für Massennutzung, Zahlungen und vor allem Stablecoin-Abwicklung ist. Er kritisierte die bisherige Fixierung vieler Stablecoin-Projekte auf Ethereum als „großes Versäumnis“ und sieht Solana als zukünftige Basisinfrastruktur für digitales Geld.

Der REX-ETF: Staking als Renditequelle für Investoren

Diese Überzeugung floss direkt in das Design des REX-Produkts ein: den SSK-ETF, einen Solana-basierten Fonds, der SOL aktiv stakt und die Belohnungen als Ausschüttung an die Investoren weitergibt.

 

King erklärt Staking für Nicht-Krypto-Anleger als „eine Art Zins auf Krypto, der mit der Netzwerksicherheit verknüpft ist“. Auf Solana schwanke die jährliche Rendite aktuell zwischen 6 % und 8 %, während der Fonds derzeit rund 5 % p.a. an die Anleger weiterleitet – abhängig von Netzwerkauslastung und Validator-Performance.

Damit unterscheidet sich SSK deutlich von klassischen Krypto-ETFs, bei denen Staking-Erträge oft im Fonds verbleiben oder gar nicht erhoben werden. Für King ist genau das der Mehrwert: ein regulierter Zugang zu Beta (Kursentwicklung) plus Yield (Staking-Erträge).

Warum ein ’40 Act-Fonds statt ein ’33 Act-Spot-Produkt?

Ein weiterer Schwerpunkt war die Wahl der Fondsstruktur. Während Spot-Bitcoin- und -Ethereum-Produkte auf dem ’33 Act (Trust-Struktur) basieren, entschied sich REX bewusst für den ’40 Act-Investmentfondsrahmen. King betonte die Vorteile:

  • Mehr Anlegerschutz
  • Flexiblere Verwaltung
  • Direkte und indirekte SOL-Exponierung möglich
  • Delegation an institutionelle Validatoren zur Optimierung von Staking-Erträgen

Die Kehrseite: höhere Verwaltungskosten und konzentrierte Abhängigkeit von einem einzelnen Krypto-Asset. King sieht den Trade-off aber als gerechtfertigt, weil Solana ein „idealer Kandidat“ sei: schnell, skalierbar, mit überdurchschnittlicher Staking-Rendite.

Solana-ETF als Vorreiter im nächsten Produktzyklus

King blickte auch auf die bevorstehende ETF-Welle in den USA. Neben bestehenden Bitcoin- und Ethereum-Spot-ETFs erwartet er eine „Explosion“ neuer Produkte für die Top-Assets. Dennoch warnte er vor Übertreibungen:

„Unterhalb der Top 10, spätestens unter den Top 20 Coins, wird es sehr sketchy. Da müssen die Emittenten sehr genau auswählen.“

Solana sieht er klar als Teil der ersten Reihe: genügend Größe, technologisches Alleinstellungsmerkmal im High-Throughput-Bereich und ein attraktives Staking-Income-Modell.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.