Krypto-Zyklus am Ende? Neue Theorien von Cobie

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Krypto-Zyklus am Ende? Neue Theorien von Cobie
  1. Kritik am Zyklus-Modell: Der Krypto-Analyst Cobie zweifelt an der Gültigkeit des klassischen vierjährigen Krypto-Zyklusmodells, das Phasen von Akkumulation, Aufwärtstrend, Distribution und Abwärtstrend umfasst, und löst damit eine breite Diskussion aus.
  2. Einfluss neuer Finanzinstrumente: Cobie bemerkt signifikante Veränderungen in der Krypto-Marktstruktur, beeinflusst durch den vermehrten Einsatz von Leverage-Produkten und die Einführung von Krypto-basierten ETFs, die die Marktdynamik weniger vorhersehbar und fragmentierter machen.
  3. Zukunftsperspektiven und Markttrends: Aufgrund der aktuellen Marktvariabilität und der Unterschiedlichkeit der Vermögenswerte empfiehlt Cobie, das Denken in festen Marktzyklen aufzugeben, und erwähnt zudem die Möglichkeit eines weiteren Downtrends, bevor ein neuer Risikoparadigmenwechsel beginnt.

Kritik am traditionellen Krypto-Zyklus: Neue Marktdynamiken in Frage gestellt

Der renommierte Krypto-Analyst Jordan Fish, besser bekannt als Cobie, stellt die lang gehegte Überzeugung in Frage, dass der Kryptomarkt einem vorhersehbaren vierjährigen Zyklus folgt. Auf X (ehemals Twitter) äußerte er Bedenken gegenüber der traditionellen Sichtweise und löste damit eine breite Debatte aus. Cobie zweifelt daran, dass die bisher bekannten Marktzyklen, die sich in Phasen der Akkumulation, des Aufwärtstrends, der Distribution und des Abwärtstrends gliedern, heute noch gültig sind.

Der Einfluss von Hebeln und ETFs

Cobie vergleicht die aktuellen Marktbedingungen mit dem Jahr 2019, sieht jedoch erhebliche Unterschiede, die vor allem durch den verstärkten Einsatz von Leverage-Instrumenten und die Einführung von Bitcoin- und Ethereum-basierten ETFs geprägt sind.

Seiner Meinung nach haben diese Instrumente die Struktur des Kapitalflusses in das Krypto-Ökosystem grundlegend verändert, was zu einer weniger vorhersehbaren und fragmentierteren Marktlage geführt hat.

Variabilität über die Einheitlichkeit hinaus

Die Analyse von Cobie deutet darauf hin, dass die gegenwärtige Marktbeschaffenheit eine hohe Disparität aufweist, bei der verschiedene Vermögenswerte unterschiedlich reagieren, anstatt sich einheitlich zu bewegen, wie in früheren Zyklen beobachtet.

Diese Streuung erschwert es, eine einzige treibende Kraft oder ein bestimmtes Muster zu identifizieren, das den gesamten Markt steuert. Cobie betont:

"Ich denke, dieser Zyklus ist so unähnlich jedem anderen Zyklus, dass es wahrscheinlich besser ist, ganz aufzuhören, in Zyklen zu denken. Es ist klar, dass es keinen einzigen Faden gibt, der alles vorantreibt wie früher."

Das Phänomen der Echo-Blase und der zukünftige Marktausblick

Im Kontext der Marktreife verwies Cobie auf das Konzept der "Echo-Blase", die besagt, dass einer großen Blase eine kleinere folgt, wie es 2019 nach dem massiven Anstieg 2017 der Fall war. Abschließend erwartet Cobie, dass Bitcoin in einer Spanne von 45.000 bis 70.000 US-Dollar gehandelt wird, mit der Möglichkeit eines kurzfristigen Ausbruchs zu neuen Höchstständen. Er zeigt sich jedoch pessimistisch hinsichtlich der Zukunft vieler Altcoins, insbesondere jener, die mehrere Marktkreisläufe überlebt haben, und prognostiziert, dass viele dieser älteren Altcoins "langsam auslaufen und irrelevant werden", als spekulative Investitionen.

Diese neue Analyse von Cobie legt nahe, dass die Risikobereitschaft im Markt, die durch rasche und umfangreiche Preissteigerungen gekennzeichnet ist, möglicherweise nicht so bald wieder aufgenommen wird und dass eine weiterführende Downtrend-Phase bevorstehen könnte, bevor der (reale) Risiko-Paradigmenwechsel erneut beginnt.

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