Krypto-Crash: Warum Bitcoin und Ethereum fallen

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Krypto-Crash: Warum Bitcoin und Ethereum fallen
  1. Preisrückgänge bei Kryptowährungen: Bitcoin und Ethereum erlebten bisher im September erhebliche Preisrückgänge, getrieben durch makroökonomische Instabilitäten und steigende Zinsen durch die Bank von Japan sowie Effekte des Carry Trade und eine starke Korrelation mit dem fallenden US-Aktienmarkt.
  2. Hawkisches Signal der Bank von Japan und US-Aktienmarkt: Die Ankündigung höherer Zinsen durch den Präsidenten der Bank von Japan und massive Verluste im US-Aktienmarkt erzeugten zusätzlichen Verkaufsdruck auf Kryptowährungen.
  3. Blick auf die Zukunft: Eine bevorstehende Sitzung des Federal Open Market Committee könnte eine Zinssenkung bedeuten, die möglicherweise eine Atempause für die Kryptopreise darstellt, insbesondere für Bitcoin und Ethereum.

Im September erlebten die führenden Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum signifikante Preisrückgänge. Diese negative Entwicklung wird durch eine Reihe von makroökonomischen Faktoren beeinflusst, die sowohl spezifisch für den Kryptomarkt als auch für die globale Ökonomie gelten.

Japanische Yen Carry Trade und dessen Auswirkungen

Die jüngsten Bewegungen des japanischen Yen gegenüber dem US-Dollar zeigen, dass Anleger weiterhin risikoreichere Anlagen wie Bitcoin und Ethereum verkaufen, um ihre Carry Trade-Positionen zu schließen, die auf dem niedrig verzinslichen Yen basieren.

Eine Reihe von Expertenäußerungen unterstreicht, dass der Einfluss dieser Handelsstrategie auf die Kryptopreise weiterhin spürbar ist. Auch der Hedgefondsmanager James Lavish erwähnte auf X (ehemals Twitter), dass der Einbruch des Nikkei 225 um 3,7% und der Rückgang des USD/Yen-Handelspaars ein Indiz für die anhaltenden Effekte des Carry Trades seien.

Hawkisches Signal der Bank von Japan

Der Präsident der Bank von Japan, Kazuo Ueda, hat kürzlich eine hawkische Haltung signalisiert, indem er wiederholte, dass die Zinsen weiter erhöht werden, sollte die wirtschaftliche Lage dies erfordern.

Diese Ankündigung hat zusätzliche Verunsicherung am Markt ausgelöst und dazu geführt, dass Händler ihre Carry Trade-Positionen glattstellen, was zusätzlichen Verkaufsdruck auf Bitcoin und Ethereum ausübt.

Damit steigt das Risiko weiterer Preissenkungen für die führenden Kryptowährungen, die bereits während des Markteinbruchs am 5. August erhebliche Verluste hinnehmen mussten.

Einfluss des US-Aktienmarkts auf Kryptowährungen

Zudem hat die starke Korrelation zwischen Bitcoin bzw. Ethereum und dem US-Aktienmarkt zum Preisverfall seit Anfang September beigetragen. Besonders deutlich wurde dies am 3. September, als über 1,05 Billionen US-Dollar an Marktwert aus dem Aktienmarkt ausradiert wurden, was wiederum Panik im Krypto-Markt auslöste und zu massiven Verkäufen führte.

Daten von Farside Investoren zeigen ebenfalls deutliche Abflüsse aus den Spot Bitcoin und Ethereum ETFs in den letzten Tagen.

Ausblick und mögliche Impulse

Angesichts der aktuellen Bärenmarktstimmung für Bitcoin und Ethereum richtet sich die Aufmerksamkeit der Krypto-Community nun auf die bevorstehende Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) zwischen dem 17. und 18. September.

Die Hoffnung liegt auf einer möglichen Zinssenkung durch die US-Notenbank, die dem Markt etwas Erleichterung verschaffen und zusätzliche Liquidität für Bitcoin und Ethereum bereitstellen könnte. Zum Zeitpunkt des Artikels handeln Bitcoin und Ethereum laut Daten von CoinMarketCap zu Kursen um 56.397 USD bzw. 2.376 USD.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.