Kommt beim Ethereum Kurs die Trendwende? Tiefpunkt erreicht!

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Andre
Krypto-Analyst und Redakteur

Andre Eberle analysiert seit 2018 Krypto-Märkte für Coin-Update. Sein Fokus liegt auf On-Chain-Daten und dem Vergleich mit Gold oder USD. Mit nüchternem Realismus hilft er Anlegern dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und rationale Entscheidungen auf Basis harter Fakten zu treffen.

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Kommt beim Ethereum Kurs die Trendwende? Tiefpunkt erreicht!

Ethereum (ETH) hat gegenüber Bitcoin (BTC) einen neuen Tiefpunkt erreicht. Die Kryptowährung fiel auf den niedrigsten Stand seit April 2021, was die andauernde Schwäche von ETH gegenüber BTC unterstreicht.

Am 15. September 2024 sank das ETH/BTC-Verhältnis auf 0,039. Dieser Rückgang verdeutlicht die Verlängerung der Phase, in der Altcoins wie Ethereum nicht von der Stärke der Kryptomärkte profitieren, und verzögert die lang erwartete "Altcoin Season" – eine Phase, in der Altcoins üblicherweise im Vergleich zu Bitcoin an Wert gewinnen.

Bitcoin-Dominanz erreicht Höchststand

Während Ethereum an Wert verliert, konnte Bitcoin seine Dominanz am Kryptomarkt weiter ausbauen. Die Bitcoin-Dominanz stieg auf über 58 % und erreichte damit den höchsten Stand des Jahres. Diese Entwicklung sorgt für weitere Unsicherheit im Markt, da die Dominanz von Bitcoin die Kapitalzuflüsse zu anderen Altcoins, darunter Ethereum, bremst.

Verkaufsdruck und Unsicherheit bei Ethereum

Der Verkaufsdruck auf Ethereum scheint sich am Wochenende erhöht zu haben. Am 11. September 2024 auf das Wochenende wurden ca. 270.000 Ether auf Börsen transferiert. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass es über das Wochenende zu verstärkten Verkäufen kam.

Zum Zeitpunkt des Artikels notierte Ethereum bei 2.280 US-Dollar, was fast dem Eröffnungskurs der Vorwoche entspricht. Dies zeigt, dass Ethereum seine wöchentlichen Zugewinne vollständig abgegeben hat.

Was kommt als Nächstes für Ethereum?

Derzeit bleibt abzuwarten, ob Ethereum eine Trendwende erreicht hat. Die niedrigen Handelsvolumina und sinkende aktiven Adressen zeigen eine große Vorsicht seitens der Investoren, aber das Nachkaufen durch sogenannte Wale und Privatpersonen könnte darauf hindeuten, dass der Tiefpunkt erreicht ist.

Die kommenden Wochen könnten entscheidend dafür sein, ob sich Ethereum von dieser Schwächephase erholt oder ob es weiter an Boden gegenüber Bitcoin verliert. Viel wird davon abhängen, ob die Bitcoin-Dominanz nachlässt und Kapital in den Altcoin-Markt fließt. Sollte dies der Fall sein, könnte Ethereum der größte Nutznießer einer solchen Marktverschiebung sein.

Ethereum steht vor einer ungewissen Zukunft. Die aktuelle Schwächephase zeigt sich deutlich im Vergleich zu Bitcoin, aber es gibt Hoffnung auf eine Erholung, sollte die Marktdynamik sich zugunsten der Altcoins wenden.

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Andre Eberle analysiert seit 2018 Krypto-Märkte für Coin-Update. Sein Fokus liegt auf On-Chain-Daten und dem Vergleich mit Gold oder USD. Mit nüchternem Realismus hilft er Anlegern dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und rationale Entscheidungen auf Basis harter Fakten zu treffen.