Kiyosaki warnt vor 2026 und rechnet mit der Bitcoin Szene ab
Robert Kiyosaki sorgt mit zwei neuen Posts auf X für Diskussionen. Er zeichnet ein deutliches Bild einer Wirtschaft, die bereits ins Straucheln gerät. Die Arbeitsmarktdaten nennt er alarmierend. Im November gingen 32.000 Jobs bei großen Unternehmen verloren. Noch härter traf es kleine Firmen, die rund 120.000 Stellen gestrichen haben. Für Kiyosaki ist das nur der Auftakt. Er erwartet, dass 2026 eine globale Rezession einsetzt und die eigentlichen Massenentlassungen erst dann beginnen. Die Botschaft ist klar. Jeder sollte damit rechnen, dass der eigene Arbeitsplatz nicht so sicher ist, wie er wirkt.
Lesson #4: How to get richer when the economy crashes:
ADP just announced 32,000 jobs were lost in November.
Those job losses are from big businesses.
The frightening news is small businesses laid off 120,000 workers.
The bigger lay offs will begin in 2026 when the world…
— Robert Kiyosaki (@theRealKiyosaki) December 4, 2025
Wege durch die Krise
Kiyosaki erklärt, welche Fähigkeiten in einer schwachen Wirtschaft entscheidend sein können. Zusätzliche Einnahmequellen aufzubauen, bevor die Lage kritisch wird, sei ein sinnvoller Schritt. Wer ein eigenes Auto hat, könne sich frühzeitig mit Plattformen wie Uber oder Lyft vertraut machen, um sich ein zweites Einkommen zu sichern.
Ebenso hebt er die Rolle der Verkaufskompetenz hervor. Produkte und Modelle, die auch in einer Rezession funktionieren, hätten seiner Ansicht nach einen klaren Vorteil. Menschen, die diese Grundlagen beherrschen, hätten bessere Chancen, wenn Firmen beginnen, Personal abzubauen.
Parallel dazu skizziert er das große Investmentthema für das Jahr 2026. Für ihn ist ein Einbruch am Immobilienmarkt sehr wahrscheinlich. Wohnobjekte und Gewerbeflächen könnten stark an Wert verlieren und damit besondere Chancen eröffnen. Gerade in solchen Phasen entstünden Gelegenheiten, die nur selten auftauchen. Er beschreibt, wie er selbst seit Jahren mit Teams aus Entwicklern und Kapitalgebern arbeitet, um günstige Objekte zu kaufen und aufzuwerten.

Quelle: https://www.facebook.com/
Diese Vorgehensweise betrachtet er als Einstieg in echten Vermögensaufbau. Cashflow und Wertsteigerung bilden für ihn das Fundament, auf dem langfristiger Wohlstand entsteht.
Kritik an der Bitcoin Mentalität
Im zweiten Post richtet Kiyosaki den Fokus auf die Krypto Szene. Seine Worte sind scharf. Viele würden zwar mit Bitcoin Gewinne erzielen, aber anschließend Schritte setzen, die in seinen Augen keinen nachhaltigen Vermögensaufbau darstellen. Teure Autos, luxuriöse Häuser und der schnelle Konsum würden dazu führen, dass ein Großteil wieder leer ausgehe. Die Fixierung auf den Bitcoin Kurs bezeichnet er als Denkfehler. Wer nur stapelt, ohne ein Konzept zu haben, denke zu klein und verhalte sich wie ein Spekulant, der auf Glück setzt.
Er macht deutlich, dass Bitcoin für ihn zwar ein wertvolles Gut ist, aber nicht die Grundlage des Reichtums. In seiner Einteilung gehört der Coin zur gleichen Kategorie wie Gold oder Silber. Diese Werte können im Preis steigen, doch sie generieren kein Einkommen. Vermögenswerte wie Unternehmen und Immobilien seien der entscheidende Baustein. Sie erzeugen laufende Einnahmen, mit denen er schließlich Bitcoin kauft, ohne eigenes Geld ausgeben zu müssen. Dieser Cashflow Kreislauf sei der Unterschied zwischen kurzfristigem Erfolg und dauerhafter finanzieller Stabilität.
Denken wie ein Investor
Kiyosaki berichtet von Unternehmern, die Millionen mit Bitcoin verdient haben und dennoch ratlos vor ihren Gewinnen standen.
PRACTICING WHAT I TEACH:
I sold $2.25 million in Bitcoin for approximately $90,000.
I purchased the Bitcoin for $6,000
a coin years ago.With the cash from Bitcoin I am purchasing two surgery centers and investing in a Bill Board business.
I estimate my $2.25 million…
— Robert Kiyosaki (@theRealKiyosaki) November 21, 2025
Einige hätten ihr Kapital in eine Reihe von Luxusgütern gesteckt, ohne eine Perspektive für die Zukunft aufzubauen. Für ihn zeigt das ein grundlegendes Problem. Viele verstehen nicht, wie Kapitalströme funktionieren und wie Bitcoin in andere Vermögenswerte umgewandelt werden kann, die jeden Monat Geld erzeugen. Erst dieses Denken erlaubt es aus seiner Sicht, wirtschaftliche Abschwünge zu überstehen.
Seine Warnung ist eindeutig. Die kommenden Jahre könnten für viele schwierig werden. Die Kombination aus schwacher Wirtschaft und falschem Umgang mit Krypto Gewinnen sieht er als gefährliche Mischung. Er fordert deshalb stärkeres Bewusstsein für nachhaltige Vermögensbildung. Bitcoin könne Teil einer Strategie sein, doch ohne tragendes Fundament verliere man in Krisenzeiten schnell den Halt.