Hoskinson: Zwei neue US-Gesetze könnten Krypto-Nutzung extrem ausweiten

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Hoskinson: Zwei neue US-Gesetze könnten Krypto-Nutzung extrem ausweiten
  • Charles Hoskinson sieht Stablecoin- und Marktstruktur-Gesetze als Wendepunkt für Krypto-Adoption

  • Tech-Giganten wie Apple, Google und Microsoft könnten plötzlich in den Kryptomarkt einsteigen

  • Massenadoption wäre laut Hoskinson kein langsamer Prozess – sondern ein globaler Sprung

Der Kryptomarkt befand sich im März in einem deutlichen Abwärtstrend. Die Euphorie aus Januar und Anfang Februar ist verflogen – stattdessen herrschen Vorsicht und Momentum-Schwäche. Doch zum Monatswechsel hin könnte sich das Blatt wenden, nicht durch Charts, sondern durch regulatorische Entwicklungen in den USA, die das Potenzial haben, das gesamte Krypto-Ökosystem zu transformieren.

In einem Interview mit dem Podcast “The Wolf of All Streets” skizzierte Charles Hoskinson, Gründer von Cardano, ein Szenario, das zu einer massiven Welle an Krypto-Adoption führen könnte.

Zwei Gesetze könnten alles verändern

Laut Hoskinson diskutiert der US-Senat derzeit zwei zentrale Gesetzesentwürfe:

  1. Stablecoin-Gesetz – offiziell: Stablecoin Transparency and Accountability for a Better Ledger Economy (STABLE) Act of 2025

  2. Marktstruktur-Gesetz, das Regeln für den Handel mit digitalen Vermögenswerten festlegen soll

Sobald beide Gesetze verabschiedet sind, könnten laut Hoskinson Tech-Giganten wie Apple, Google, Facebook oder Microsoft endlich Rechtssicherheit haben, um Krypto-Wallets direkt in ihre Plattformen zu integrieren.

„Sobald die zwei Gesetze durch sind, sagen Apple, Microsoft, Google, Facebook: ‘Hey, wir sind jetzt Krypto-Leute’“, so Hoskinson im Podcast.

Der „3-Milliarden-Nutzer“-Effekt

Diese Unternehmen verfügen bereits über die technische Infrastruktur, globalen Nutzerstämme und Zahlungssysteme, um sofort Milliarden Menschen mit Krypto-Funktionen auszustatten. Das Ergebnis wäre kein schrittweiser Prozess, sondern eine plötzliche globale Massenadoption.

Hoskinson spricht von über 3 Milliarden potenziellen Nutzern, die durch solche Integrationen direkten Zugang zu Kryptowährungen erhalten könnten – ohne ihre gewohnte App-Umgebung verlassen zu müssen.

  • Nutzer könnten direkt in iOS oder Android Kryptowährungen kaufen

  • Stablecoins könnten in App Stores, Online-Konten oder Cloud-Diensten als Zahlungsmittel dienen

  • Unternehmen könnten sogar als Mini-Börsen oder Verwahrstellen fungieren

Was steht im STABLE Act?

Das Stablecoin-Gesetz sieht klare Regeln für die Emission und Absicherung von Stablecoins vor. Es soll auch bestehende Wertpapiergesetze anpassen und klarstellen, dass Zahlungs-Stablecoins nicht als Wertpapiere gelten.

Hoskinson geht davon aus, dass das Gesetz innerhalb von 60 bis 90 Tagen verabschiedet werden könnte. Gemeinsam mit dem Marktstruktur-Gesetz würde dies den regulatorischen Rahmen schaffen, um Krypto in den Mainstream zu bringen.

Die Folgen wären weitreichend:

  • Mehr Liquidität und mehr Handelsvolumen

  • Wachstum bei Use Cases, insbesondere im Zahlungsverkehr

  • Professionalisierung der Branche durch Tech-Kooperationen

  • Steigendes institutionelles Interesse

Krypto würde sich damit vom Nischensektor zur Finanzinfrastruktur entwickeln – vergleichbar mit Cloud, Mobile oder E-Mail in früheren Tech-Zyklen. Charles Hoskinsons Prognose ist kühn, aber nicht unbegründet: Sobald klare Gesetze zur regulatorischen Einordnung von Stablecoins und Krypto-Märkten existieren, könnten Big Tech-Unternehmen als Katalysator für eine explosive Verbreitung von Kryptoanwendungen dienen. Die potenzielle Reichweite – über drei Milliarden Menschen – würde den Sektor auf eine neue globale Ebene heben.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.