Galaxy Digital: US-Regierung könnte 2025 erstmals aktiv Bitcoin kaufen
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US-Behörden arbeiten offenbar an Bitcoin-Kaufstrategien für die Staatsreserve
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Galaxy Digital korrigiert Prognose – hält BTC-Käufe der Regierung 2025 nun für wahrscheinlich
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Kommentare von Trump-nahen Beratern deuten auf aktiven Einstieg in BTC als Staatsreserve hin
In einer überraschenden Neubewertung hat Alex Thorn, Head of Research bei Galaxy Digital, seine bisherige Haltung zum Thema Bitcoin-Käufe durch die US-Regierung im Jahr 2025 deutlich geändert.
In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) am Sonntag erklärte Thorn:
„Es scheint zunehmend wahrscheinlich, dass die USA Fortschritte bei den logistischen und technischen Vorbereitungen für eine strategische Bitcoin-Reserve machen.“
Von „hodln“ zu „kaufen“ – Galaxy ändert Prognose
Noch im Dezember 2024 war Galaxy Digital davon ausgegangen, dass die USA im Jahr 2025 zwar Bitcoin halten, jedoch keine aktiven Käufe tätigen würden. Jetzt spricht Thorn von einem strategischen Kurswechsel:
„Wir sehen die Wahrscheinlichkeit steigen, dass die US-Regierung im Laufe des Jahres mindestens einen Bitcoin-Kauf tätigt.“
Ausschlaggebend für diese Neubewertung seien jüngste Äußerungen aus dem Umfeld der Trump-Regierung – etwa von Finanzminister Scott Bessent, David Sacks (Crypto Czar) und Bo Hines, Leiter des Präsidialrats für digitale Vermögenswerte.
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Bessents Bitcoin-Bekenntnis bei Tucker Carlson
Für Aufsehen sorgte insbesondere ein Interview von Tucker Carlson mit Finanzminister Bessent. Als Carlson fragte, warum aktuell so viel Gold weltweit verschoben werde, wechselte Bessent unvermittelt zu Bitcoin:
„Gold war über die Zeit ein Wertspeicher – aber Bitcoin wird es jetzt auch“, sagte Bessent.
Laut Steven Lubka (Swan Bitcoin) ist dies ein deutliches Signal:
„Bessent wechselte ganz von allein zu Bitcoin, obwohl die Frage Gold betraf. Das ist ein deutliches Zeichen für alle, die hinhören.“
Strategische Bitcoin-Reserve durch Executive Order
Hintergrund der Spekulationen ist die Executive Order vom 6. März 2025, mit der Präsident Donald Trump die „US Strategic Bitcoin Reserve“ (SBR) einführte.
Zentrale Punkte:
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Alle BTC aus staatlichen Beschlagnahmungen gehen direkt in die Reserve
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Ziel ist langfristige Werterhaltung für die Nation
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Zusätzliche Käufe möglich – sofern budgetneutral und ohne Mehrkosten für Steuerzahler
Ein Vorschlag: Die Nutzung alter Goldzertifikate zum Erwerb von Bitcoin. Diese sind laut Fed St. Louis mit nur $42,22 pro Feinunze bilanziert – der Marktwert liegt aktuell über $3.000. Dies könnte buchhalterischen Spielraum schaffen, um BTC-Käufe zu realisieren, ohne neue Ausgaben auszulösen.
„So viel Bitcoin wie möglich“ – Bo Hines
Bo Hines, Exekutivdirektor des Digital Assets Council, sprach beim Digital Asset Summit am 18. März offen über die Pläne der Regierung:
„Wie viel Bitcoin wollen wir halten? Das ist wie bei Gold: So viel wie möglich!“
Diese Aussage wurde von David Sacks, einem der einflussreichsten Krypto-Berater der Trump-Regierung, öffentlich unterstützt. Was 2024 noch als unwahrscheinlich galt, wird 2025 zunehmend realistisch: Die USA könnten erstmals offiziell Bitcoin kaufen, nicht nur halten.
Mit der Einrichtung der Bitcoin-Staatsreserve, dem auditpflichtigen Bericht über bestehende BTC-Bestände und der strategischen Neuausrichtung der Finanzpolitik nimmt die Debatte Fahrt auf. Analysten sehen darin ein geopolitisches Signal – und potenziell einen Katalysator für neue Kapitalzuflüsse in den Krypto-Markt.