Fidelity will Solana-Spot-ETF an den Start bringen – ETF-Wettlauf nimmt Fahrt auf
- Fidelity reicht Antrag für Spot-ETF auf Solana (SOL) bei der Cboe ein
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Immer mehr große Vermögensverwalter steigen in das Solana-Rennen ein
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ETF-Anträge reichen inzwischen von Altcoins bis zu NFTs und Memecoins
Fidelity meldet Spot-ETF für Solana an
Am 25. März reichte die Chicago Board Options Exchange (Cboe) offiziell ein Formular 19b-4 ein, um einen Spot-ETF auf Solana (SOL) für den Vermögensverwalter Fidelity zu handeln. Nur wenige Tage zuvor hatte Fidelity bereits in Delaware einen entsprechenden Fonds registriert – ein klares Signal, dass das Interesse an einem börsengehandelten Solana-Produkt ernst ist.
Mit 5,9 Billionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen (Stand: 31. Dezember) ist Fidelity der drittgrößte Vermögensverwalter weltweit. Auch im Bereich der bereits genehmigten Bitcoin- und Ethereum-ETFs spielt Fidelity ganz vorne mit: Laut Farside Investors flossen über 13 Milliarden US-Dollar in die von Fidelity verwalteten Spot-ETFs auf BTC und ETH.
Immer mehr Anbieter setzen auf Solana
Die ETF-Offensive rund um Solana kommt zur richtigen Zeit. Erst vor wenigen Tagen hat der Anbieter Volatility Shares zwei neue ETF-Produkte auf Basis von Solana-Futures eingeführt – eines davon mit 2-facher Hebelwirkung. Diese Derivateprodukte sind die ersten SOL-basierten ETFs, die in den USA öffentlich gehandelt werden.
Fidelity ist damit nicht allein: Auch 21shares, Canary Capital, Bitwise, VanEck und Grayscale haben ETF-Produkte rund um Solana im Visier. Ein echter Wettlauf unter den großen Namen der Krypto-Branche ist im Gange.
Große Erwartungen an Kapitalzuflüsse
Wie viel Kapital könnte ein SOL-ETF wirklich anziehen? Die Analysten von JPMorgan rechneten im Januar vor, dass bei ähnlichen Marktbedingungen wie bei Bitcoin und Ethereum zwischen 3 und 6 Milliarden US-Dollar in Solana-ETFs fließen könnten – abhängig vom regulatorischen Umfeld und der Marktstimmung.
Ein weiterer Meilenstein war der Start von Solana-Futures an der CME (Chicago Mercantile Exchange) am 17. März. Zwar lag das Handelsvolumen mit 12,3 Millionen US-Dollar deutlich hinter Bitcoin (102,7 Mio.) und Ethereum (31 Mio.), doch laut Vetle Lunde von K33 Research ist das interesse-normalisiert gemessen an der Marktkapitalisierung durchaus vergleichbar mit BTC und ETH. Das zeigt: Solana wird im institutionellen Umfeld zunehmend ernst genommen.
Regulierungsdruck weicht – ETF-Anträge explodieren
Seit der erneuten Wahl von Donald Trump ins Weiße Haus wagen viele Asset Manager neue Schritte. Die Hoffnung wächst, dass unter seiner Regierung ein freundlicheres Umfeld für Krypto-ETFs entsteht. Die Zahl der ETF-Anträge explodiert – nicht nur für Bitcoin, Ethereum oder Solana.
So haben Unternehmen in den letzten Monaten auch Anträge eingereicht für Produkte auf:
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Litecoin (LTC)
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XRP
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Cardano (ADA)
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Polkadot (DOT)
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Hedera (HBAR)
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Axelar (AXL)
Sogar ausgefallenere Ideen finden ihren Weg in die ETF-Welt: Canary Capital reichte kürzlich den ersten Antrag für einen ETF ein, der den Preis einer NFT-Kollektion abbildet – konkret den Pudgy Penguins, inklusive der zugehörigen Token PENGU. Ob ein solcher ETF genehmigt wird, bleibt abzuwarten.
Und auch Memecoins sind kein Tabu mehr: Bereits im Januar stellte Bitwise einen Antrag für einen Dogecoin-ETF – ein weiterer Beweis dafür, wie dynamisch und vielseitig sich der ETF-Markt für Kryptowährungen gerade entwickelt.
Mit dem Einstieg von Fidelity ist Solana endgültig im Zentrum der institutionellen Aufmerksamkeit angekommen. Wenn die US-Regulierungsbehörden grünes Licht geben, könnte ein Spot-ETF auf SOL nicht nur Milliarden an Kapital anziehen, sondern auch den gesamten Altcoin-Markt beflügeln. Für Anleger ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die Entwicklungen rund um Solana genau im Blick zu behalten.