Chainlink gibt 19 Millionen LINK-Token frei – Großteil geht an Binance

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Krypto-Analyst und Redakteur

Andre Eberle analysiert seit 2018 Krypto-Märkte für Coin-Update. Sein Fokus liegt auf On-Chain-Daten und dem Vergleich mit Gold oder USD. Mit nüchternem Realismus hilft er Anlegern dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und rationale Entscheidungen auf Basis harter Fakten zu treffen.

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Chainlink gibt 19 Millionen LINK-Token frei – Großteil geht an Binance

Am 16. März 2025 hat der Blockchain-Oracle-Dienst Chainlink (LINK) erneut seine vierteljährliche Token-Freigabe durchgeführt. Dabei wurden 19 Millionen LINK im Wert von 262 Millionen US-Dollar freigegeben und transferiert, wie On-Chain Analyst Ember CN berichtet.

Token-Verteilung und Auswirkungen

Laut Ember CN wurden:

  • 14,875 Millionen LINK (205 Millionen USD) direkt an Binance gesendet,
  • 4,125 Millionen LINK (57 Millionen USD) an eine Multi-Signatur-Adresse (0xD50...8Af) übertragen.

Ein Teil der an die Multi-Sig-Adresse gesendeten Token fließt in den Staking-Belohnungspool, der für die Ausschüttung von Rewards an LINK-Staker genutzt wird.

Regelmäßige Freigaben ohne große Markteinflüsse

Seit 2022 hat Chainlink bereits 163,65 Millionen LINK (1,81 Milliarden USD) freigegeben und größtenteils auf Binance transferiert. Der durchschnittliche Verkaufspreis dieser Token betrug 11,06 USD. Trotz der regelmäßigen massiven Transfers gibt es keine kurzfristigen signifikanten Auswirkungen auf den LINK-Preis.

Die Blockchain-Analyseplattform Lookonchain stellte zudem fest, dass neun der letzten zehn Token-Freigaben mit anschließenden Kursgewinnen von LINK zusammenfielen. Ob sich dieses Muster erneut bewahrheitet, bleibt abzuwarten.

Bei Privatinvestoren und Kleinanlegern ist diese Vorgehensweise nicht unumstritten.

Hintergrund der vierteljährlichen Freigaben

Chainlink finanziert mit diesen Freigaben seine Entwicklung, Expansion und Betriebskosten. Diese Methode der Token-Freigabe wird von vielen Blockchain-Projekten genutzt, um ihr Netzwerk zu stärken und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Trotz Spekulationen über möglichen Verkaufsdruck haben die bisherigen Freigaben langfristig keine negativen Auswirkungen auf den LINK-Kurs gezeigt. Marktanalysten sehen die regelmäßige Finanzierung als ein Zeichen für die langfristige Nachhaltigkeit von Chainlink.

Experten beobachten zudem, dass große Investoren (sogenannte "Whales") regelmäßig LINK-Token einkaufen, insbesondere nach solchen Freigaben, was möglicherweise zur Stabilisierung des Kurses beiträgt.

Obwohl es sich um eine große Menge an LINK handelt, bleibt die Preisentwicklung nach solchen Events stabil. Anleger und Analysten werden die nächsten Wochen genau beobachten, ob sich das historische Muster fortsetzt und LINK erneut Kursgewinne verzeichnen kann.

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Andre Eberle analysiert seit 2018 Krypto-Märkte für Coin-Update. Sein Fokus liegt auf On-Chain-Daten und dem Vergleich mit Gold oder USD. Mit nüchternem Realismus hilft er Anlegern dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und rationale Entscheidungen auf Basis harter Fakten zu treffen.