Cantor Fitzgerald CEO fordert Gleichstellung von Bitcoin wie Gold und Öl
- Regulatorische Gleichstellung gefordert: Howard Lutnick, CEO von Cantor Fitzgerald, vertritt die Ansicht, dass Bitcoin wie Gold und Öl als Rohstoff behandelt werden sollte und kritisiert das mangelnde Verständnis und die unzureichende Unterstützung von Regulierungsbehörden und Gesetzgebern gegenüber der Kryptowährungsindustrie.
- Kritik an der Regulierung: Lutnick betont, dass Bitcoin klar als Rohstoff angesehen werden sollte, äußert jedoch Frustration über die fehlende Klarheit in der Regulierung anderer digitaler Vermögenswerte und kritisiert die Inkompetenz der Regulatoren.
- Expansion in Krypto-Finanzdienstleistungen: Cantor Fitzgerald plant, eine neue Finanzierungsplattform für Bitcoin-Investoren zu starten, während derzeitige US-Regelungen Banken die Nutzung von Bitcoin erschweren, jedoch wird eine zukünftige Anpassung der Rahmenbedingungen innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet.
Howard Lutnick von Cantor Fitzgerald fordert regulatorische Gleichstellung von Bitcoin mit Gold und Öl
In einem kürzlichen Interview mit dem Fox Business Show "Mornings with Maria" am 27. September forderte Howard Lutnick, CEO von Cantor Fitzgerald, dass Bitcoin wie Gold und Öl als Rohstoff behandelt werden sollte. Lutnick kritisierte zudem die Regulierungsbehörden und Gesetzgeber dafür, dass sie die digitale Vermögensindustrie nicht angemessen überwachen und unterstützen.
Laut Lutnick sind die Regulatoren nicht in der Lage, die Industrie richtig zu überwachen, da sie die Bedeutung von Bitcoin und Kryptowährungen sowie die Wichtigkeit einer korrekten Regulierung nicht verstehen. Er äußerte scharfe Kritik an den Regulierungsbehörden und Politikern:
"Sie wissen nicht, wie sie Krypto oder Digital überhaupt regulieren sollen… Es sind nur Plattitüden... Sie haben keine Ahnung, wovon sie reden."
Lutnick betonte, dass der Status von Bitcoin als Rohstoff zu diesem Zeitpunkt kristallklar sei, wobei er anerkannte, dass andere digitale Vermögenswerte sich vom Bitcoin unterscheiden. Die fehlende Einsicht der Regulatoren sei für ihn rätselhaft:
"Warum können sie es nicht verstehen? Das ergibt für mich keinen Sinn."
US-Aufsichtsbehörden und die Commodity-Einstufung
Der Vorsitzende der US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC), Gary Gensler, bekräftigte kürzlich, dass die Behörde Bitcoin als Rohstoff betrachtet. Dennoch hat BTC noch nicht die gleiche regulatorische Akzeptanz wie Gold und Öl überall erreicht.
Cantor Fitzgerald gab kürzlich Pläne bekannt, einen Finanzierungsservice im Wert von 2 Milliarden US-Dollar für Bitcoin-Investoren zu starten, die nach Hebeloptionen suchen. Laut Lutnick wird die neue Plattform das volle Potenzial von Bitcoin freisetzen und die traditionelle Finanzwelt näher an Krypto bringen.
In einem Video vom 3. September betonte Lutnick, dass traditionelle Finanzunternehmen mit Bitcoin Transaktionen durchführen möchten. Er wies jedoch darauf hin, dass die derzeitigen Regeln in den USA von Banken verlangen, Bargeld als Sicherheit für den gehaltenen BTC-Betrag bereitzustellen, was die Verwahrungsanstrengungen entmutigt.
Zudem wurde kürzlich bekannt, dass BNY Mellon eine regulatorische Ausnahmegenehmigung erhalten hat, um einen Bitcoin-Verwahrungsdienst zu schaffen, ohne den umstrittenen Buchhaltungsregeln unterworfen zu sein. Dies setzt die Bühne dafür, dass TradFi beginnen könnte, die Dominanz von Coinbase in diesem Sektor herauszufordern.
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