BlackRock dementiert XRP- und Solana-ETFs – Hoffnung richtet sich auf 2025
Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat Spekulationen um kurzfristige Pläne für Spot-ETFs auf Ripple (XRP) oder Solana (SOL) zurückgewiesen. In einer Klarstellung gegenüber The Block betonte das Unternehmen, dass der Fokus aktuell klar auf Bitcoin- und Ethereum-Produkten liegt. CEO Larry Fink und CIO Samara Cohen hatten diesen Kurs bereits in der Vergangenheit mehrfach unterstrichen.
Trotz dieser Zurückhaltung bleiben XRP und SOL im Blickfeld. Laut Branchenbeobachtern wie MartyParty und Nate Geraci könnte BlackRock bis Oktober 2025 doch noch Anträge für entsprechende ETFs stellen – getrieben von zunehmendem Wettbewerb im ETF-Markt und regulatorischen Fortschritten. Besonders die jüngste Genehmigung effizienterer In-kind-Mechanismen durch die SEC könnte die operativen Hürden senken und neue Produkte wirtschaftlich attraktiver machen.
Ripple erzielt juristischen Meilenstein
Parallel dazu hat Ripple einen entscheidenden Erfolg im jahrelangen Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC erzielt. Analyst Web3BPP berichtete, dass das Gericht offiziell bestätigt hat, dass XRP-Verkäufe auf Sekundärmärkten keine Wertpapiertransaktionen darstellen. Dieser juristische Sieg beendete einen fast fünfjährigen Konflikt, der als einer der wichtigsten Präzedenzfälle im Kryptosektor gilt.
Die Marktreaktion war deutlich: Der XRP-Kurs stieg um 11 % auf 3,33 US-Dollar, womit die Monatsperformance bei +31 % und die Jahresperformance bei nahezu +500 % liegt. Viele Marktanalysten sehen kurzfristig ein Kursziel von 8 US-Dollar, während einige Langfristprognosen sogar Werte bis 1.000 US-Dollar bis zum Jahr 2030 in Aussicht stellen – insbesondere, falls BlackRock oder andere große Anbieter Spot-ETFs auf XRP lancieren. Solche Produkte könnten erhebliche institutionelle Kapitalzuflüsse auslösen und die Marktliquidität deutlich erhöhen.
Ethereum setzt Aufwärtstrend fort
Während XRP von rechtlichen Erfolgen profitiert, erlebt auch Ethereum eine Phase kräftiger Kursgewinne. Die Kryptowährung legte in der vergangenen Woche um 7 % auf über 4.000 US-Dollar zu, vor allem getrieben durch Käufe von Großanlegern und die zunehmende Nutzung als strategischer Bilanzposten in Unternehmen. Analysten erwarten, dass ETH bis zum Jahresende die Marke von 5.000 US-Dollar erreichen könnte.
Zu den wesentlichen Treibern zählen das wachsende Interesse an ETH-basierten ETFs sowie bevorstehende Netzwerk-Upgrades, die Leistung und Sicherheit der Blockchain weiter optimieren sollen. Diese Entwicklungen könnten Ethereum langfristig als führende Plattform für Smart Contracts und Tokenisierung festigen und damit institutionelle Investoren noch stärker anziehen.