BlackRock bringt „iShares Bitcoin Premium ETF“ – Covered-Call-Strategie soll BTC-Volatilität in Erträge verwandeln

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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BlackRock bringt „iShares Bitcoin Premium ETF“ – Covered-Call-Strategie soll BTC-Volatilität in Erträge verwandeln

Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock baut sein Krypto-ETF-Angebot weiter aus. Am 25. September wurde bekannt, dass das Unternehmen einen neuen Fonds bei der US-Börsenaufsicht eingereicht hat: den iShares Bitcoin Premium ETF, einen Covered-Call-Fonds nach dem ’33 Act.

Neuer Ansatz: Rendite aus Kursschwankungen

Im Unterschied zu klassischen Spot-ETFs, die den Bitcoin-Preis lediglich abbilden, kombiniert das neue Produkt die direkte BTC-Exponierung mit einer Optionsstrategie. Der Fonds soll Bitcoin oder damit verbundene Instrumente halten und parallel Covered Calls auf diese Positionen schreiben.

Die vereinnahmten Prämien werden an Investoren ausgeschüttet – damit wird die hohe Volatilität von Bitcoin nicht nur Risiko, sondern Einkommensquelle. Ziel ist es, Anlegern einen kontinuierlichen Ertrag zu bieten, selbst wenn der Bitcoin-Kurs seitwärts läuft oder schwankt.

Laut Eric Balchunas, ETF-Analyst bei Bloomberg, könnte dieser Schritt die Konkurrenz unter Druck setzen. Mehrere Emittenten arbeiten bereits an einkommensorientierten Bitcoin-Produkten – doch BlackRock hat durch seine Marktstellung einen massiven Startvorteil.

Das Flaggschiff-Produkt, der iShares Bitcoin Trust (IBIT), ist seit seinem Start im Januar 2024 zum größten Krypto-ETF weltweit aufgestiegen und verwaltet inzwischen zig Milliarden US-Dollar.

Fokus auf Bitcoin und Ethereum

Bemerkenswert ist, dass BlackRock trotz zunehmender Konkurrenz durch andere Anbieter konsequent auf die Marktführer Bitcoin und Ethereum setzt.

  • Grayscale und andere Emittenten haben jüngst Anträge auf ETFs für XRP, Solana und weitere Altcoins gestellt.
  • BlackRock hingegen verstärkt seine Position bei BTC und ETH – und erwirtschaftet damit bereits enorme Umsätze.

Laut Balchunas belaufen sich die jährlichen Erträge aus den bestehenden Krypto-ETFs von BlackRock auf über 260 Millionen US-Dollar.

„Kein Experiment mehr“

Leon Waidman, Head of Research bei der Onchain Foundation, ordnete die Zahlen ein:

„BlackRock hat über Nacht ein Viertelmilliarden-Dollar-Geschäft aufgebaut. Zum Vergleich: Viele Fintech-Unicorns verdienen so viel nicht einmal in zehn Jahren. Das hier ist kein Experiment mehr – der größte Vermögensverwalter der Welt hat gezeigt, dass Krypto ein ernstzunehmendes Profitcenter ist.“

Trotz der bisherigen Erfolge sieht Robbie Mitchnick, Global Head of Digital Assets bei BlackRock, die institutionelle Beteiligung noch in einem frühen Stadium. Er geht davon aus, dass deutlich mehr Kapital in regulierte Krypto-ETFs fließen wird, sobald die Angebote weiter reifen und Anleger sich mit den Strukturen vertraut gemacht haben.

Mit dem iShares Bitcoin Premium ETF signalisiert BlackRock, dass Krypto-Investments längst fester Bestandteil institutioneller Strategien sind. Der neue Fonds könnte nicht nur BTC-Volatilität in stabile Erträge transformieren, sondern auch die Konkurrenz in einem zunehmend umkämpften Markt unter Druck setzen.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.