Bitcoin-Miner bereiten sich vor: Difficulty erreicht beispiellose Höhen

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin-Miner bereiten sich vor: Difficulty erreicht beispiellose Höhen

Der Wind der Veränderung weht durch die Bitcoin-Landschaft. Am 14. März 2024 wurde das Netzwerk Zeuge einer monumentalen Veränderung - die Mining-Schwierigkeit stieg auf rekordverdächtige 84 Billionen Hashes. Diese noch nie dagewesene Herausforderung fällt mit einem weiteren bedeutenden Ereignis am Horizont zusammen: der für April geplanten Bitcoin-Halbierung.

Nach Angaben von BTC.com ist der Kurs seit der letzten Änderung um fast 5,80 % angestiegen. Auch die Mining-Hashrate hat einen Höchststand erreicht, was darauf hindeutet, dass sich nun mehr Menschen am Mining-Prozess beteiligen. Zurzeit liegt der Wert bei 617 EH/s.

Bitcoin-Schürfen: Das Dilemma der Schwierigkeit

Das Mining von Bitcoin ist keine leichte Aufgabe. Miner konkurrieren um die Lösung komplexer kryptografischer Rätsel, und die Difficulty passt sich an die Gesamt-Hash-Rate des Netzwerks an. Je mehr Miner dem Netzwerk beitreten, desto höher wird der Schwierigkeitsgrad, um eine gleichmäßige Blockproduktionsrate zu gewährleisten (etwa 1 Block alle 10 Minuten).

Dieser jüngste Anstieg deutet auf einen Zustrom neuer Miner hin, der wahrscheinlich von der jüngsten Preisrallye von Bitcoin angezogen wurde, die am selben Tag einen Höchststand von 73.800 $ erreichte.

Der Halving-Effekt

Das bevorstehende Halving im April wirft eine weitere Variable in die Gleichung. Alle vier Jahre wird die Blockbelohnung für Miner - der Betrag an Bitcoin, der für das erfolgreiche Mining eines Blocks verdient wird - halbiert.

Diese Wirtschaftspolitik ist ein Eckpfeiler des Bitcoin-Designs und zielt darauf ab, die Inflation zu kontrollieren und die Knappheit über einen längeren Zeitraum zu erhalten. Die letzte Halbierung im Mai 2020 führte zu einem deutlichen Preisanstieg in den nachfolgenden Monaten, und viele Analysten glauben, dass die nächste Halbierung ähnlich ausfallen wird.

Die Logik ist folgende: Wenn sich die Angebotsrate an neuen Bitcoins halbiert, werden die vorhandenen Bitcoins knapper, was den Preis aufgrund der erhöhten Nachfrage in die Höhe treiben könnte.

Ein Balanceakt für Miner

Trotz des steigenden Schwierigkeitsgrads könnte der potenzielle Anstieg des Bitcoin-Preises nach der Halbierung ein Anreiz für die Miner sein, den Sturm zu überstehen. Dieser wirtschaftliche Anreiz wird durch den jüngsten Anstieg der Mining-Belohnungen verstärkt, die fast 79 Millionen Dollar erreicht haben.

Dies deutet darauf hin, dass die Miner trotz des gestiegenen Schwierigkeitsgrads aufgrund des hohen Bitcoin-Preises immer noch beträchtliche Gewinne einfahren. Die langfristige Tragfähigkeit dieses Modells ist jedoch fraglich.

 

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.