Bitcoin-Kurs 2025: Muster erinnert an 2017 – Rallye in Richtung 200.000 US-Dollar möglich

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin-Kurs 2025: Muster erinnert an 2017 – Rallye in Richtung 200.000 US-Dollar möglich

Die Kursentwicklung von Bitcoin (BTC) im dritten Quartal 2025 weist bemerkenswerte Parallelen zur Hausse 2017 auf. Nach einer längeren Seitwärtsphase zwischen 100.000 und 115.000 US-Dollar hat sich bei 107.000 US-Dollar eine tragfähige technische Basis gebildet. Historische Zyklusvergleiche zeigen eine hohe Korrelation von über 90 % zur Marktstruktur vergangener Bullenmärkte – inklusive Korrektur, Konsolidierung und potenzieller Ausbruchsphase.

Zyklusähnlichkeiten und zentrale Unterstützungen

Im Sommer 2025 testete Bitcoin mehrfach die 107.000-US-Dollar-Marke, die als Hauptunterstützung fungiert. Die Konsolidierung knapp unter 115.000 US-Dollar erinnert an frühere „Tiefpunkte“ vor größeren Aufwärtsbewegungen.

  • MACD (Weekly): neutral bis leicht positiv, keine klare Trendwende.
  • RSI (Daily): nachlassende Dynamik, was auf eine Abkühlung spekulativer Exzesse hindeutet.
  • Open Interest: flachte bis Mitte September ab – Zeichen für geringere Überhitzung.

Erst ein Ausbruch über 115.000 US-Dollar würde den Weg für eine erneute Rallye freimachen. Darunter bleibt das Risiko bestehen, dass ein Bruch der 107.000-US-Dollar-Unterstützung eine breitere Marktbereinigung und ein Abrutschen unter das technische Fundament auslöst.

Unterschied zu 2017: Institutionelle Dominanz

Während die Rallye 2017 fast ausschließlich retail-getrieben war, wird der Zyklus 2025 maßgeblich von institutionellen Strukturen geprägt:

  • ETF-Zuflüsse und -Abflüsse bestimmen kurzfristige Liquidität.
  • Unternehmens-Treasuries halten Bitcoin als strategische Reserve.
  • Globale Geldpolitik und der starke US-Dollar wirken als makroökonomische Stellschrauben.

Die Preisbewegung hängt heute weniger vom Orderflow einzelner Börsen ab, sondern von Kapitalströmen über ETFs, Exchange Flows und Dollar-Liquidität.

Potenzial für eine 2017-ähnliche Blow-off-Rallye

Laut Cycle-Overlay-Analysen könnte Bitcoin bei einem stabilen Ausbruch über 115.000 US-Dollar in eine parabolische Phase eintreten – ähnlich dem Q4 2017, als BTC nach einer Korrekturphase in kurzer Zeit von 3.000 auf 20.000 US-Dollar stieg. Für 2025 zeichnen Modelle einen potenziellen Zielkorridor um 200.000 US-Dollar, vorausgesetzt:

  • Technische Unterstützungen halten,
  • Kapitalzuflüsse über ETFs und Institutionen bleiben robust,
  • makroökonomische Bedingungen (Zinsen, Dollar-Liquidität) stabilisieren sich.

Risiken und Makroeinflüsse

Die größten Unwägbarkeiten liegen im globalen Umfeld:

  • Starker US-Dollar und Veränderungen in der Fed-Politik beeinflussen die Risikobereitschaft.
  • ETF-Abflüsse können kurzfristig erheblichen Verkaufsdruck erzeugen.
  • Hohe Volatilität bleibt ein ständiger Faktor, der plötzliche Kursumkehrungen begünstigt.

Bitcoin folgt weiterhin einem bekannten zyklischen Rhythmus, diesmal jedoch unter gänzlich neuen Rahmenbedingungen: Institutionelle Ströme und makroökonomische Politik bestimmen Tempo und Tiefe der Bewegungen.

Hält der Markt die Unterstützung bei 107.000 US-Dollar und gelingt der Sprung über 115.000 US-Dollar, ist eine Erweiterung des Zyklus bis in die Region von 200.000 US-Dollar durchaus möglich. Scheitert BTC hingegen an diesen Marken, droht ein struktureller Bruch mit Neujustierung der Marktpositionen. So oder so bleibt Bitcoin auch im vierten Quartal 2025 zentrales Gesprächsthema der globalen Finanzwelt.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.