Bitcoin erholt sich nach Powell-Rede – Analysten sehen neue Kursziele und Zyklus-Top im Oktober 2025

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin erholt sich nach Powell-Rede – Analysten sehen neue Kursziele und Zyklus-Top im Oktober 2025

Nach den dovishen Kommentaren von Fed-Chef Jerome Powell am Freitag hat der Bitcoin-Markt eine deutliche Erholung verzeichnet. Der Kurs der führenden Kryptowährung legte rund 4 % zu und kletterte zurück über die Marke von 116.000 US-Dollar, womit die Verluste der Vorwoche größtenteils neutralisiert wurden. Laut Daten von lag BTC zuletzt bei 115.047 US-Dollar.

Technische Analyse: „Wall of Worry“ als Schlüsselzone

Der Marktanalyst Tony “The Bull” Severino sieht in der jüngsten Kursbewegung eine wichtige Bestätigung der charttechnischen Struktur. Auf X erklärte er, Bitcoin habe am Freitag erneut die untere Begrenzung eines seit November 2023 bestehenden Aufwärtskanals getestet und sei dort nach oben abgeprallt. Diese Zone bezeichnet er als „Wall of Worry“.

Severino weist darauf hin, dass BTC nach jedem erfolgreichen Bounce an dieser unteren Begrenzung in der Vergangenheit bis zur oberen Kanalgrenze durchgestiegen ist. Seine aktuelle Projektion:

  • Erstes Ziel: die Median-Linie bei rund 144.000 US-Dollar, was einem Anstieg von rund 24 % vom aktuellen Kursniveau entspricht.
  • Zweites Ziel: die obere Kanalgrenze um 183.000 US-Dollar, falls die bullische Dynamik anhält.
  • Negativszenario: Sollte Bitcoin den Kanal nach unten verlassen, könnte eine größere Korrektur bis in den Bereich 95.000–100.000 US-Dollar einsetzen.

Zyklus-Top im Oktober 2025?

Parallel zu Severinos Chartanalyse legte der Analyst Jordan Pivato eine makrozyklische Einschätzung vor. Er erwartet, dass der laufende Bitcoin-Marktzyklus am 21. Oktober 2025 sein Hoch erreicht.

Seine Argumentation:

  • Die Länge der Zyklen hat sich historisch leicht verlängert – der vorherige dauerte 548 Tage, Pivato kalkuliert für den aktuellen rund 550 Tage.
  • Saisonale Muster stützen diese Prognose: Oktober ist historisch der stärkste Bitcoin-Monat. In den letzten zwölf Jahren gab es sechs Gewinnmonate und nur zwei Verlustmonate.
  • Im Durchschnitt brachte Oktober +46,72 %, der Median lag bei +10,82 % – die höchste positive Bilanz im Jahresverlauf.

Zwischen Charttechnik und Makroeinflüssen

Die jüngste Erholung über 116.000 US-Dollar zeigt, dass Bitcoin trotz schwacher Wochenbilanz weiterhin Käufer findet, sobald zentrale Unterstützungen getestet werden. Kurzfristig rückt die Marke von 144.000 US-Dollar in den Fokus, mittelfristig sehen Zyklus-Analysten Potenzial für ein finales Hoch im Oktober 2025.

Die Spannung bleibt hoch, denn ob die bullischen Szenarien greifen, hängt nicht nur von charttechnischen Marken, sondern auch von den geldpolitischen Signalen der Fed und den Makrobedingungen der kommenden Monate ab.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.