Bitcoin bei 10.000 Dollar? Bloomberg-Analyst warnt vor spekulativer Blase

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Krypto-Analyst und Redakteur

Andre Eberle analysiert seit 2018 Krypto-Märkte für Coin-Update. Sein Fokus liegt auf On-Chain-Daten und dem Vergleich mit Gold oder USD. Mit nüchternem Realismus hilft er Anlegern dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und rationale Entscheidungen auf Basis harter Fakten zu treffen.

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Bitcoin bei 10.000 Dollar? Bloomberg-Analyst warnt vor spekulativer Blase

Der renommierte Bloomberg-Analyst Mike McGlone, Senior Commodity Strategist bei Bloomberg Intelligence, hat in einem aktuellen Tweet die Möglichkeit eines dramatischen Bitcoin-Rückgangs auf 10.000 US-Dollar ins Spiel gebracht. Dabei verweist er auf eine Reihe von Faktoren, die auf eine mögliche Überbewertung des Kryptomarktes hindeuten. Diese doch steile These muss man einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Gold steigt, Bitcoin fällt – Ein Wendepunkt?

Laut McGlone ist Gold seit Jahresbeginn 2025 um etwa 15 % gestiegen, während Bitcoin im gleichen Zeitraum um 15 % gefallen ist. Das ist einer der Hauptaspekte, den McGlone vorbringt. Bitcoin, von vielen als digitales Gold betitelt, kann sich in der schwierigen Zeit nicht behaupten. Gold dahingehend bleibt weiterhin die Krisenwährung und damit das, was Bitcoin eigentlich sein sollte.

Diese gegenläufige Bewegung könnte ein Signal für eine Trendwende sein. Besonders bemerkenswert sei dabei, dass die größte ETF-Einführung in der Geschichte zusammen mit politischen Unsicherheiten – darunter Donald Trumps Rückkehr zur Macht und seine Krypto-freundliche Haltung – an die spekulativen Blasen vor 25 Jahren erinnern könnte.

Steht eine Korrektur bevor?

McGlone weist darauf hin, dass eine 6%ige Korrektur im S&P 500 ausreichen könnte, um den Kryptomarkt weiter ins Wanken zu bringen. In seinem Bloomberg-Bericht verweist er auf Parallelen zu früheren Marktzyklen, in denen hohe Liquidität und spekulative Euphorie zu extremen Preisbewegungen führten.

Gold-ETFs vs. Krypto-Blase

Das von Bloomberg Intelligence veröffentlichte Chart zeigt die Entwicklung von Gold-ETFs im Vergleich zum Bloomberg Galaxy Crypto Index (BGCI). Während die Gold-Bestände in ETFs in den letzten Jahren zurückgingen, erlebte Bitcoin starke Kurssprünge. Diese gegenläufige Bewegung deutet laut McGlone auf eine potenzielle Marktrotation von risikoreichen Kryptos hin zu stabileren Anlagen wie Gold.

Ob Bitcoin tatsächlich auf 10.000 US-Dollar fällt, bleibt ungewiss. Doch McGlone mahnt zur Vorsicht: Die aktuelle Marktstimmung erinnert stark an vergangene spekulative Exzesse, die in drastischen Korrekturen endeten. Derzeit wird die aktuelle Marktstimmung auf ängstlich geschätzt.

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Andre Eberle analysiert seit 2018 Krypto-Märkte für Coin-Update. Sein Fokus liegt auf On-Chain-Daten und dem Vergleich mit Gold oder USD. Mit nüchternem Realismus hilft er Anlegern dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und rationale Entscheidungen auf Basis harter Fakten zu treffen.