Bitcoin auf dem Weg zu 300.000 US-Dollar? Analyst sieht exponentielles Wachstumspotenzial

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin auf dem Weg zu 300.000 US-Dollar? Analyst sieht exponentielles Wachstumspotenzial

Der bekannte Marktanalyst Gert Van Lagen sorgt mit einer kühnen Prognose für Aufsehen: Bitcoin (BTC) könnte im laufenden Bullenmarkt die Marke von 300.000 US-Dollar erreichen. Die Analyse basiert auf einem langfristigen Chartmuster und wird von aktuellen fundamentalen Entwicklungen gestützt – darunter die institutionelle Nachfrage infolge der Spot-ETF-Zulassungen.

Hintergrund: Neues Allzeithoch unterstreicht Marktstärke

Am 22. Mai 2025 erreichte Bitcoin ein neues Allzeithoch von 111.970 US-Dollar. Zwar kam es nach der Nachricht über eine von US-Präsident Donald Trump angedachte 50%ige Zollabgabe auf EU-Importe zu einem leichten Rücksetzer, dennoch legte BTC im Wochenverlauf um 5,35 % zu. Für Gert Van Lagen ein klarer Beleg: Die Bullen kontrollieren weiter das Geschehen, und der langfristige Trend bleibt intakt.

Van Lagen stützt seine Prognose auf ein klassisches „Cup-and-Handle“-Muster, das sich ausgehend vom letzten Zyklushoch im Jahr 2021 herausgebildet habe:

  • Die „Tasse“ (Cup) beginnt mit dem Rückgang vom Allzeithoch bei ca. 69.000 US-Dollar Ende 2021. Darauf folgte ein abgerundeter Boden mit Preistiefs um 15.000 US-Dollar (Ende 2022) und anschließender Erholung bis zurück zum früheren Hoch – abgeschlossen Anfang 2024.
  • Der „Henkel“ (Handle) formte sich seitdem als Konsolidierung unterhalb des Allzeithochs – bis zum erfolgreichen Ausbruch über die 69.000er-Marke im Frühjahr 2025.

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Lineare Ziele: 120.000 bis 130.000 US-Dollar kurzfristig erreichbar

Basierend auf linearen Berechnungen der Cup-and-Handle-Formation sieht Van Lagen kurzfristig ein Zielband zwischen 120.000 und 130.000 US-Dollar. Dies sei ein konservatives Szenario, das mit der aktuellen Marktstruktur und dem Aufwärtsmomentum in greifbare Nähe gerückt sei. Weitaus ambitionierter ist Van Lagens logarithmische Projektion: 300.000 US-Dollar als Ziel dieses Zyklus. Zur Untermauerung verweist der Analyst auf frühere Zyklen, in denen BTC:

  • von 2013 bis 2017 um den Faktor 100 stieg,
  • und von 2018 bis 2021 um das 21-Fache.

Ein vergleichbares Wachstum sei – auch wenn zunehmend unwahrscheinlich – nicht ausgeschlossen, da Kryptowährungen nach wie vor durch hohe Volatilität und geringe Sättigung im globalen Anlageuniversum gekennzeichnet seien.

Institutionelle Nachfrage als Katalysator

Ein zentraler Treiber der aktuellen Hausse: Die Genehmigung und der Erfolg der US-Spot-Bitcoin-ETFs, die im Januar 2024 live gingen. Diese Produkte haben:

  • das Segment für Pensionsfonds, Versicherer und Vermögensverwalter geöffnet,
  • über 1,2 Millionen BTC in Verwahrung gebracht,
  • und damit einen stabilen Nachfragepuffer geschaffen, der frühere Zyklen nicht kannte.

„Bitcoin ist heute ein 2-Billionen-Dollar-Asset. Das verändert die Dynamik, aber nicht das Potenzial“, so Van Lagen.

Er betont jedoch: Parabolische Kursbewegungen könnten seltener werden, da das Wachstum im Vergleich zur Marktkapitalisierung mathematisch abnimmt.

 

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.