Bitcoin auf dem Weg zu 300.000 US-Dollar? Analyst sieht exponentielles Wachstumspotenzial
Der bekannte Marktanalyst Gert Van Lagen sorgt mit einer kühnen Prognose für Aufsehen: Bitcoin (BTC) könnte im laufenden Bullenmarkt die Marke von 300.000 US-Dollar erreichen. Die Analyse basiert auf einem langfristigen Chartmuster und wird von aktuellen fundamentalen Entwicklungen gestützt – darunter die institutionelle Nachfrage infolge der Spot-ETF-Zulassungen.
Hintergrund: Neues Allzeithoch unterstreicht Marktstärke
Am 22. Mai 2025 erreichte Bitcoin ein neues Allzeithoch von 111.970 US-Dollar. Zwar kam es nach der Nachricht über eine von US-Präsident Donald Trump angedachte 50%ige Zollabgabe auf EU-Importe zu einem leichten Rücksetzer, dennoch legte BTC im Wochenverlauf um 5,35 % zu. Für Gert Van Lagen ein klarer Beleg: Die Bullen kontrollieren weiter das Geschehen, und der langfristige Trend bleibt intakt.
$BTC Linear Cup & Handle target nearly hit at $120k–$130k (red arrow)
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The exponential target remains up at $300k+ (black arrow)
Those stuck in linear thinking might not be ready for what exponential markets can do to their expectations.
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Chart from Dec-24 pic.twitter.com/L6jqQ8O73q
— Gert van Lagen (@GertvanLagen) May 24, 2025
Van Lagen stützt seine Prognose auf ein klassisches „Cup-and-Handle“-Muster, das sich ausgehend vom letzten Zyklushoch im Jahr 2021 herausgebildet habe:
- Die „Tasse“ (Cup) beginnt mit dem Rückgang vom Allzeithoch bei ca. 69.000 US-Dollar Ende 2021. Darauf folgte ein abgerundeter Boden mit Preistiefs um 15.000 US-Dollar (Ende 2022) und anschließender Erholung bis zurück zum früheren Hoch – abgeschlossen Anfang 2024.
- Der „Henkel“ (Handle) formte sich seitdem als Konsolidierung unterhalb des Allzeithochs – bis zum erfolgreichen Ausbruch über die 69.000er-Marke im Frühjahr 2025.
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Lineare Ziele: 120.000 bis 130.000 US-Dollar kurzfristig erreichbar
Basierend auf linearen Berechnungen der Cup-and-Handle-Formation sieht Van Lagen kurzfristig ein Zielband zwischen 120.000 und 130.000 US-Dollar. Dies sei ein konservatives Szenario, das mit der aktuellen Marktstruktur und dem Aufwärtsmomentum in greifbare Nähe gerückt sei. Weitaus ambitionierter ist Van Lagens logarithmische Projektion: 300.000 US-Dollar als Ziel dieses Zyklus. Zur Untermauerung verweist der Analyst auf frühere Zyklen, in denen BTC:
- von 2013 bis 2017 um den Faktor 100 stieg,
- und von 2018 bis 2021 um das 21-Fache.
Ein vergleichbares Wachstum sei – auch wenn zunehmend unwahrscheinlich – nicht ausgeschlossen, da Kryptowährungen nach wie vor durch hohe Volatilität und geringe Sättigung im globalen Anlageuniversum gekennzeichnet seien.
Institutionelle Nachfrage als Katalysator
Ein zentraler Treiber der aktuellen Hausse: Die Genehmigung und der Erfolg der US-Spot-Bitcoin-ETFs, die im Januar 2024 live gingen. Diese Produkte haben:
- das Segment für Pensionsfonds, Versicherer und Vermögensverwalter geöffnet,
- über 1,2 Millionen BTC in Verwahrung gebracht,
- und damit einen stabilen Nachfragepuffer geschaffen, der frühere Zyklen nicht kannte.
„Bitcoin ist heute ein 2-Billionen-Dollar-Asset. Das verändert die Dynamik, aber nicht das Potenzial“, so Van Lagen.
Er betont jedoch: Parabolische Kursbewegungen könnten seltener werden, da das Wachstum im Vergleich zur Marktkapitalisierung mathematisch abnimmt.