Analyst: Der Bitcoin Kurs muss im Juni performen

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Analyst: Der Bitcoin Kurs muss im Juni performen

Der bekannte Kryptoanalyst Dr. Cat (@DoctorCatX) hat in einem ausführlichen Beitrag auf X (ehemals Twitter) eine deutliche Warnung ausgesprochen: Die weitverbreitete Vorstellung, dass Bitcoin (BTC) bequem auf 90.000 US-Dollar zurückfallen und dann seinen Aufwärtstrend fortsetzen könnte, sei „reines Wunschdenken“ – und laut ihm technisch höchst unwahrscheinlich.

Laut Dr. Cat ignoriert diese Vorstellung wichtige Unterstützungszonen, die auf mehreren Zeitebenen der Ichimoku-Analyse basieren. „Um auf 90K zu fallen, müsste Bitcoin gleich vier entscheidende Unterstützungen durchbrechen. Das ist so unwahrscheinlich, dass es eher ein Traum von Leuten ist, die den Einstieg verpasst haben“, schreibt der Analyst.

Das technische Gesamtbild: Unterstützung bleibt stark

Dr. Cat analysiert in seinem Beitrag die Ichimoku-Indikatoren über Tages-, Zwei-Tages- und Drei-Tages-Charts hinweg. Besonders hebt er eine Preisspanne zwischen 102.600 und 106.300 US-Dollar hervor, in der sich laut ihm noch „offene Ungleichgewichte“ befinden. Diese könnten bei kurzfristigen Korrekturen getestet werden, bevor der Kurs weiter steigt.

Ein weiteres wichtiges Signal ist der Chikou Span (auch „Verzögerungsspanne“) im Wochenchart. Dieser liegt derzeit über den Schlusskursen der vergangenen Kerzen, was laut Ichimoku-Theorie ein starkes bullisches Zeichen ist. Wichtig dabei: Solange der Chikou Span nicht unter frühere Schlusskurse fällt, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt. Für die kommenden Wochen nennt Dr. Cat folgende Unterstützungsmarken:

  • Diese Woche: etwa 103.600 US-Dollar
  • Mitte Juni: ca. 108.300 US-Dollar
  • Ende Juni: Rücklauf möglich bis ca. 99.000 US-Dollar

Am 9. Juni erwartet Dr. Cat ein bullisches TK-Cross im Wochenchart – eine wichtige Überschneidung der Ichimoku-Linien Tenkan Sen und Kijun Sen. Aber: Dieses Signal ist nur gültig, wenn Bitcoin bis dahin ein neues Allzeithoch über 111.000 US-Dollar schafft. Sollte das TK-Cross unterhalb der alten Hochs auftreten, sei es ein „falsches Signal“, da der Kijun Sen dann flach verläuft.

Seiner Meinung nach wird sich im Juni entscheiden, ob das aktuelle Preisniveau tatsächlich stabil ist oder nur auf kurzfristige Dollar-Schwäche zurückgeht.


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Langfristziel bei 270.000 US-Dollar?

Am Ende wagt Dr. Cat einen mutigen Blick nach vorne: Basierend auf dem sogenannten Ichimoku-4E-Modell prognostiziert er ein mögliches Kursziel von 270.000 US-Dollar pro Bitcoin. Er selbst bezeichnet diese Zahl als „wild guess“ – also als gewagte Schätzung – aber verweist auf die oft überraschende Dynamik von Bitcoin-Rallyes.

„Viele Menschen sind bei diesem Bullrun noch skeptisch. Und selbst Optimisten setzen meist nur auf moderate Kursziele. Ich glaube, genau diese Zurückhaltung wird am Ende übertroffen.“

Doch er mahnt zur Vorsicht: Sollte es Bitcoin nicht gelingen, im Juni ein neues Allzeithoch zu markieren – und gleichzeitig der Chikou Span ins Wanken geraten oder der Tagestrend brechen –, droht eine längere Konsolidierung bis ins vierte Quartal 2025.

Dr. Cat liefert eine fundierte technische Analyse, die Bitcoin derzeit klar im Aufwärtstrend sieht – solange wichtige Unterstützungen halten und bald ein neues Allzeithoch erreicht wird. Die nächste große Entscheidung steht rund um den 9. Juni an. Dann wird sich zeigen, ob die Rallye weiter Fahrt aufnimmt oder ob eine größere Korrektur ins Haus steht.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.