Morgan Stanley & UBS kurz vor der Genehmigung eines Bitcoin-ETF-Engagements?
Morgan Stanley und UBS konkurrieren aktiv darum, die ersten Großbanken zu werden, die ihren Kunden Zugang zu börsengehandelten Spot-Bitcoin-Fonds (ETFs) bieten, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.
Quellen sagten, dass Morgan Stanley die erste große Bank sein will, die ihren Kunden vollen Zugang zu Spot-BTC-ETFs bietet und versuchen wird, UBS durch eine Ankündigung ein paar Tage früher zu überholen.
Der Mitbegründer von Arch Public, Andrew Parish, teilte diese Entwicklung unter Berufung auf Quellen in den sozialen Medien. Er verriet auch, dass UBS plant, das ETF-Angebot in der Woche des 8. April anzukündigen.
Die Einführung von Bitcoin-ETFs wurde bereits teilweise innerhalb der UBS-Abteilung Private Wealth Management (PWM) umgesetzt, wo sie technisch für Einzelpersonen mit einem Vermögen von mehr als 10 Millionen Dollar auf "unaufgeforderter" Basis verfügbar waren.
Die Diskussionen drehen sich nun um die vollständige Zulassung auf den Plattformen der Institute, die es Finanzberatern ermöglichen würde, Bitcoin-ETFs aktiv in Kundenportfolios aufzunehmen.
TradFi auf dem Weg
Dieser Wettbewerb unterstreicht die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen auf dem Mainstream-Finanzmarkt und signalisiert eine deutliche Verschiebung hin zur Einbeziehung digitaler Vermögenswerte in traditionelle Anlageportfolios.
Die Nachfrage nach Bitcoin-Spot-ETFs trug dazu bei, dass Bitcoin am 14. März ein neues Allzeithoch erreichte. Die börsengehandelten Fonds haben auf dem US-Markt einen bemerkenswerten Erfolg erzielt, indem sie innerhalb kürzester Zeit Zuflüsse in Höhe von über 12 Mrd. USD anzogen und bis Anfang April ein Handelsvolumen von mehr als 150 Mrd. USD erzielten.
Obwohl die ETF-Aktivität in letzter Zeit nachgelassen hat, könnte der erwartete Markteintritt von Morgan Stanley und UBS das Interesse und die Aktivität wieder beleben. Unterdessen haben Brancheninsider bereits enthüllt, dass große Finanzinstitute eine Due-Diligence-Prüfung durchgeführt haben und ihren Kunden ab dem zweiten Quartal ein Engagement in Bitcoin-ETFs anbieten werden.
Ein Spiel mit der Einhaltung von Vorschriften
In der Zwischenzeit sagte Eric Balchunas, ein leitender ETF-Analyst bei Bloomberg Intelligence, dass ihm Quellen mitgeteilt haben, dass die meisten Banken keine Bitcoin-ETFs in ihr Angebot aufgenommen haben und sich in einer "Warteschleife" befinden.
Er beschrieb die Situation als ein "Compliance-Game-of-Chicken", bei dem jede Bank darauf wartet, dass eine andere zuerst handelt. Dies würde den notwendigen regulatorischen und operativen Schutz bieten, damit andere nachziehen können.
Trotz der allgemeinen Vorsicht hat UBS erste Schritte unternommen, indem sie ihren Private Wealth Management-Kunden mit gewissen Einschränkungen Zugang zu diesen ETFs gewährt hat. Dieser Schritt deutet auf ein schrittweises Vorgehen in Richtung eines breiteren Angebots hin, das auch Beratungsdienstleistungen für die Aufnahme dieser ETFs in Kundenportfolios umfasst.
Während sich die Finanzbranche auf diesen potenziellen Wandel vorbereitet, werden der Zeitpunkt und die Auswirkungen der Initiativen von Morgan Stanley und UBS auf dem Spotmarkt für BTC-ETFs mit Spannung erwartet. Ihr Markteintritt könnte Anlagestrategien neu definieren und digitale Vermögenswerte weiter in den wirtschaftlichen Mainstream integrieren.