Morgan Stanley baut Bitcoin-ETF-Portfolio massiv aus

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Morgan Stanley baut Bitcoin-ETF-Portfolio massiv aus
  1. Genehmigung der Bitcoin ETFs: Am 10. Januar 2024 genehmigte die US-amerikanische SEC Bitcoin ETFs von 11 Fondsgesellschaften, darunter Schwergewichte wie Fidelity und Blackrock, wodurch das Handelsvolumen stark anstieg und auch Morgan Stanley erhebliche Anteile erwarb.
  2. Investition von Morgan Stanley: Morgan Stanley besaß Ende des dritten Quartals Bitcoin ETFs im Wert von 272 Millionen US-Dollar, wobei ein großer Teil im Blackrock iShare Bitcoin Trust lag; die Bestände im Trust sind seither um 10,2% gestiegen.
  3. Positive Marktentwicklung und Ausblick: Die Zulassung von Spot ETFs durch die SEC wird als positiver Wendepunkt für den Reifegrad von Bitcoin als Anlageform bewertet, mit weiterhin hohem Interesse und beeindruckenden Nettomittelzuflüssen in Bitcoin ETFs, was auf eine steigende Integration in den Finanzmarkt hindeutet.

Am 10. Januar 2024 hat die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) endlich die lang erwarteten Anträge für Bitcoin ETFs von 11 Fondsgesellschaften, darunter Schwergewichte wie Fidelity, Grayscale und Blackrock’s IBIT, genehmigt. Innerhalb eines Monats stieg das Handelsvolumen an, da Banken und Fonds Anteile erwarben. Eine der Marktteilnehmerinnen, die langsam ihren Anteil erhöht, ist Morgan Stanley.

Morgan Stanley erhöht Bitcoin-ETF-Bestände

Wie aus der jüngsten Einreichung (13F-HR/A) bei der SEC hervorgeht, besaß Morgan Stanley am Ende des dritten Quartals Bitcoin ETFs im Wert von 272 Millionen US-Dollar. Obwohl dies als erhebliche Investition erscheint, macht dies nur 2% der Gesamtvermögenswerte des Unternehmens aus, die jetzt auf 1,3 Billionen Dollar geschätzt werden.

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Morgan Stanley verteilt seine Bestände über verschiedene Fonds. Ein großer Teil liegt im Blackrock iShare Bitcoin Trust (IBIT), von dem Morgan Stanley mittlerweile 5,5 Millionen Anteile besitzt, die im zweiten Quartal erworben wurden. Die Bestände bei Blackrock hatten zum Zeitpunkt des Kaufs einen Wert von 187,7 Millionen US-Dollar, sind nun jedoch 209 Millionen US-Dollar wert, was einem Anstieg von 10,2% entspricht.

Ebenso hält das Unternehmen eine beträchtliche Anzahl an Anteilen von Ark 21, hat jedoch seine Beteiligungen bei Grayscale reduziert.

Morgan Stanleys Krypto-freundliche Strategie

Morgan Stanley, einer der führenden Vermögensverwalter, hat eine deutlich krypto-freundliche Strategie. Zwar kam das Unternehmen relativ spät zum Investieren in Bitcoin ETFs, aber es konnte dennoch eine der bedeutendsten Beteiligungen in den USA aufbauen.

Im August 2024 erlaubte Morgan Stanley seinen Managern, Bitcoin ETFs als Option für seine vermögenden Kunden anzubieten. Angesichts seiner riesigen Vermögensbasis war dies ein bedeutender Schritt für das Unternehmen. Zum Beispiel würde die Bereitstellung von nur 1% der Vermögenswerte des Unternehmens in Bitcoin ETFs zu einem Mittelzufluss von 130 Milliarden US-Dollar führen.

Ausblick auf die Bitcoin ETFs

Die Genehmigung von Spot ETFs durch die SEC markierte einen Wendepunkt für die Krypto-Branche. Laut dem Analysten Kripto Mevsimi wird Bitcoin nun als reiferes Vermögenswert angesehen und beginnt, ein integraler Bestandteil des Finanzmarktes zu werden.

Der Marktunterstützung nach zu urteilen, bleibt das Interesse an Bitcoin ETFs hoch, mit beeindruckenden Nettomittelzuflüssen in den letzten Tagen. Allein am Freitag wurden BTC im Wert von über 273 Millionen US-Dollar gekauft.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.