Kraken im Rechtsstreit mit SEC: Unregistrierter Krypto-Handel
Kraken, ein bekannter Name im Bereich der Kryptowährungen, steht nun vor juristischen Herausforderungen. Die SEC hat Payward Inc. und Payward Ventures Inc., zusammen bekannt als Kraken, beschuldigt, eine Krypto-Handelsplattform ohne die erforderliche Registrierung als Wertpapierbörse, Broker, Händler und Clearing-Agentur betrieben zu haben.
Vorwürfe und Risiken
Die Klage der SEC betont, dass Kraken seit mindestens September 2018 durch seine Geschäftspraktiken und mangelnde interne Kontrollen erhebliche Risiken für seine Kunden darstellt. Insbesondere wird Kraken vorgeworfen, Kundengelder mit eigenen Mitteln vermischt und Betriebskosten direkt aus Kundenkonten gedeckt zu haben.
Die wichtigsten Punkte der SEC-Klage gegen Kraken sind:
- Unregistrierter Betrieb: Kraken wird vorgeworfen, eine Krypto-Handelsplattform als unregistrierte Wertpapierbörse, Broker, Händler und Clearing-Agentur betrieben zu haben.
- Risiken für Investoren: Durch die fehlende Registrierung entstanden signifikante Risiken für Investoren, einschließlich fehlender Inspektionen und Aufzeichnungspflichten.
- Vermischung von Kundengeldern: Kraken soll Kundengelder mit eigenen Mitteln vermischt und Betriebskosten direkt aus Kundenkonten gedeckt haben.
- Wirtschaftliche Größenordnung: In den Jahren 2020 und 2021 erzielte Kraken Einnahmen von über 43 Milliarden Dollar, wobei ein Teil des Kundenvermögens mit Krakens Eigenkapital vermischt wurde.
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Die Reaktion der Kryptobörse
Kraken hat die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, dass es weiterhin Dienstleistungen ohne Unterbrechung anbieten wird. Die Firma hebt hervor, dass die SEC keine Betrugsfälle, Marktmanipulationen oder Kundenverluste durch Sicherheitsprobleme oder Pflichtverletzungen anführt.
Stattdessen stellt Kraken die Rechtmäßigkeit der SEC-Anschuldigungen in Frage, insbesondere die Klassifizierung von Kryptowerten.
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