Hacker fordert 10 Bitcoin als Gegenleistung für gestohlene Daten chinesischer Bürger

Ein anonymer Hacker hat angeboten, die gestohlenen persönlichen Daten von über einer Milliarde chinesischer Bürger für 10 Bitcoin, etwa 200.000 Dollar, zu verkaufen. Zu den Daten gehören Namen, Geburtsorte, Adressen, Telefonnummern, Personalausweise, strafrechtliche Informationen und andere Informationen über die Bürger des Landes.

Berichten zufolge verschaffte sich der Hacker Zugang zur Datenbank der chinesischen Polizei in Shanghai und stahl über 26 Terabyte an persönlichen Daten. Viele zweifelten zunächst an der Glaubwürdigkeit der Behauptung des Hackers angesichts des Umfangs und der Bedeutung dieser Daten. Doch der Hacker gab einige Teile der Daten preis, um das Ausmaß des Schadens zu verdeutlichen.

Der CEO von Binance, Changpeng Zhao, bestätigte die Behauptung. Heute Morgen twitterte er, dass die Bedrohungsanalyse seines Unternehmens jemanden entdeckt hat, der die Daten von einer Milliarde Einwohnern eines asiatischen Landes verkaufen wollte. 

CZ zufolge war der Angriff wahrscheinlich auf einen Fehler in einem ElasticSearch-Projekt einer staatlichen Behörde zurückzuführen. Er bestätigte jedoch, dass die Sicherheitslücke zustande kam, da “der Entwickler der Regierung einen Tech-Blog auf CSDN schrieb und versehentlich die Anmeldedaten einfügte.”

Zhao sagte, dass Binance seine Sicherheitsmaßnahmen verbessert hat, um die betroffenen Nutzer zu verifizieren. Er rief auch andere Plattformen und Krypto-Börsen dazu auf, dies ebenfalls zu tun. Die Behörden in China haben den Angriff bisher weder bestätigt noch dementiert.

Textnachweis: Cryptoslate

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