Grayscale beantragt Bitcoin Covered Call ETF
Grayscale beantragte am 11. Januar einen Bitcoin Covered Call ETF, wie aus einer Einreichung des Unternehmens und verschiedenen externen Berichten hervorgeht. In einer Erklärung an Reuters sagte Grayscale CEO Michael Sonnenshein:
"Dies sollte als eine Erklärung dafür verstanden werden, dass wir GBTC nicht nur als Spot-Bitcoin-ETF auf den Markt gebracht haben, sondern uns auch dem Wachstum des Produkts und dem Ökosystem um das Produkt selbst verpflichtet fühlen."
In der N-1A-Einreichung von Grayscale bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) heißt es, dass der neue Fonds laufende Erträge und eine Beteiligung an der Kursrendite von GBTC liefern soll. GBTC ist ein bestehender Bitcoin-Investmentfonds von Grayscale, der schließlich am 10. Januar in einen börsengehandelten Fonds umgewandelt wurde.
Covered-Call-ETFs bieten Anteile an einem Fonds, der auf einer Covered-Call-Anlagestrategie beruht. Der jüngste Vorschlag von Grayscale könnte den Anlegern anscheinend neue Vorteile bieten:
Investopedia stellt fest, dass Covered-Call-ETFs Anlegern sowohl ein regelmäßiges Einkommen als auch Risikoschutz bieten können, ohne dass sie Zeit und Geld für die Entwicklung einer eigenen Covered-Call-Strategie aufwenden müssen.
Die N1-A-Einreichung bedeutet, dass Grayscale eine Registrierungserklärung für den Fonds eingereicht hat. In der Anmeldung wird jedoch auch darauf hingewiesen, dass der Inhalt nicht vollständig ist.
Grayscale spielte eine Schlüsselrolle bei den ETF-Zulassungen
Grayscale ist nur einer von elf Bitcoin-ETF-Antragstellern, die am 10. Januar von der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) zugelassen wurden. Die Wertpapieraufsichtsbehörde räumte ein, dass eine rechtliche Anfechtung, mit der Grayscale sie zur Überprüfung ihres Antrags zwang, zu den jüngsten Fondsgenehmigungen führte.
Der SEC-Vorsitzende Gary Gensler erklärte, das Gericht habe festgestellt, dass die SEC es versäumt habe, ihre Gründe für die Ablehnung des Antrags von Grayscale "angemessen zu erläutern". Insbesondere hat die SEC nicht erklärt, warum sie Bitcoin-Futures-ETFs genehmigt hat, während sie Bitcoin-Spot-ETFs aufgrund des Risikos der Marktmanipulation abgelehnt hat. Gensler selbst ging jedoch nicht auf diesen genauen Punkt ein.
Letztendlich bezeichnete Gensler die Genehmigung der entsprechenden börsengehandelten Produkte als den "nachhaltigsten Weg nach vorn" angesichts des Falles von Grayscale und dessen Ergebnis.