Franklin Templeton CEO: Nachfrage nach Bitcoin ist „überall“ da

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Franklin Templeton CEO: Nachfrage nach Bitcoin ist „überall“ da

Die CEO von Franklin Templeton, Jenny Johnson, sagte, ihr Unternehmen habe beschlossen, einen Bitcoin-ETF auf den Markt zu bringen, weil es eine große "eskalierende Nachfrage" nach dem Flaggschiff unter den Kryptowährungen gebe.

Johnson machte diese Aussage während eines CNBC-Interviews am 19. Januar, in dem sie zuvor geäußerte Behauptungen, sie würde Bitcoin oder Kryptowährungen nicht unterstützen, als falsch zurückwies. Sie sagte:

"Bitcoin ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die wir hier sehen."

Die Kommentare sind besonders bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass Franklin Templeton rund 1,4 Billionen Dollar an Vermögenswerten verwaltet und seit 76 Jahren besteht. Die Aussage unterstreicht auch die wachsende Akzeptanz von Bitcoin als praktikable Investitionsoption unter den etablierten traditionellen Finanzunternehmen.

Die wachsende Integration von Bitcoin

Johnson sagte, dass die Einführung von Franklin Templetons Bitcoin-ETF eine strategische Reaktion auf die zunehmende Verwendung von Bitcoin bei Transaktionen und seine Integration in das breitere Finanzsystem sei.

Sie fügte hinzu, dass die Technologie, die Bitcoin und anderen Kryptowährungen zugrunde liegt, "vielfältige und neuartige Anlagemöglichkeiten" geschaffen hat, die sich weiter entwickeln werden.

Mit Blick auf die Rolle von Bitcoin in der globalen Finanzwelt wiederholte Johnson die Äußerungen von Larry Fink, CEO von BlackRock, bezüglich Bitcoin als Absicherung gegen repressive Regierungen. Sie gab Einblicke, wie Bitcoin als Sicherheitsnetz für Einzelpersonen in instabilen Regimen dient.

Johnson nannte Beispiele von Menschen, die sich Bitcoin zuwandten, nachdem die Regierung ihr Vermögen beschlagnahmt hatte, und von Menschen, die Bitcoin hielten, um sich vor plötzlicher und heftiger Inflation zu schützen.

"Es gibt eine Angstkomponente, die fast wie eine Versicherung oder eine Sicherheitskomponente wirkt."

Branche noch in den Kinderschuhen

Johnson sagte, dass solche Anwendungsfälle die Grundlage dessen sind, was Bitcoin für die Menschheit als Werkzeug zum Schutz der Freiheit wertvoll macht. Allerdings befindet sich die Branche noch in der Anfangsphase, und das Halten von Bitcoin ist für die durchschnittliche Person, die nicht technisch versiert ist, sehr kompliziert.

Johnson sagte, dass die Bitcoin-ETFs es den Menschen ermöglichen, sich an Bitcoin zu beteiligen, ohne sich mit der komplizierten Natur der Technologie auseinandersetzen zu müssen. Sie fügte hinzu, dass die ETFs Bitcoin zugänglicher machen, was letztendlich eine gute Sache für die Akzeptanz ist.

Johnson sagte, dass Franklin Templeton seit einigen Jahren auf die Kryptoindustrie setzt und sich 2021 erstmals mit der Tokenisierung von Vermögenswerten auf einer öffentlichen Blockchain beschäftigte. Sie fügte hinzu, dass das Unternehmen bei der Einführung von Kryptowährungen eine Vorreiterrolle einnimmt und sich diesem Ansatz weiterhin verpflichtet fühlt.

Sie sagte, dass das Unternehmen weiterhin Anlageprodukte schaffen wird, die von den Kunden gewünscht werden, sei es in Form von Krypto-ETF oder Investmentfonds. Allerdings ging sie nicht weiter auf die Zukunftspläne des Unternehmens ein.

 

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.