Ethereum ETF verschoben: SEC plant mit März 2024
In diesem Dokument der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) geht es um eine Entscheidung bezüglich eines Vorschlags der Cboe BZX Exchange, Inc. (BZX).
BZX hatte am 17. November 2023 bei der SEC einen Vorschlag eingereicht, um Anteile des Fidelity Ethereum Fund gemäß Regel 14.11(e)(4) der BZX, die sich auf Commodity-Based Trust Shares bezieht, zu listen und zu handeln. Dieser Vorschlag wurde am 6. Dezember 2023 zur öffentlichen Stellungnahme veröffentlicht.
Laut Abschnitt 19(b)(2) des Securities Exchange Act von 1934 muss die SEC normalerweise innerhalb von 45 Tagen nach Veröffentlichung des Vorschlags entscheiden, ob sie den Vorschlag genehmigt, ablehnt oder ein Verfahren einleitet, um festzustellen, ob der Vorschlag abgelehnt werden sollte. Dieser 45-Tage-Zeitraum würde am 20. Januar 2024 enden. Die SEC hat jedoch entschieden, diesen Zeitraum zu verlängern.
Die SEC findet es angemessen, eine längere Frist festzulegen, um ausreichend Zeit zu haben, den Vorschlag und die darin aufgeworfenen Fragen zu prüfen. Daher hat die SEC den 5. März 2024 als neuen Termin festgelegt, bis zu dem sie entweder den Vorschlag genehmigen oder ablehnen muss, oder ein Verfahren einleiten muss, um zu entscheiden, ob der Vorschlag abgelehnt werden sollte.
Das Dokument wurde von Sherry R. Haywood, der stellvertretenden Sekretärin der SEC, unterzeichnet.
Spekulanten hoffen auf eine mögliche Genehmigung eines Ethereum ETFs, um von ähnlichen Preisgewinnen wie bei Bitcoin bis zur Genehmigung zu profitieren. Für Investoren steht deshalb die Frage im Raum, ob man Ethereum zu diesem Zeitpunkt kaufen sollte.