Ethereum-ETF: SEC-Vorsitzender mit bedeckten Aussagen

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Ethereum-ETF: SEC-Vorsitzender mit bedeckten Aussagen

Der Weg zur Genehmigung eines Ethereum-ETF steht auf wackligen Beinen, wenn man ihn mit der jüngsten Einführung des Bitcoin-ETF vergleicht. Während die Einführung des BTC-ETF fast eine Debatte und einige Gerichtsverfahren erforderte, hat der SEC-Vorsitzende Gary Gensler Bitcoin nie als etwas anderes als eine Ware bezeichnet. Aber Gensler ist vorsichtig, wie er Ethereum definiert.

Als Gensler Bitcoin als Nicht-Wertpapier-Rohstoff einstufte, wurde er mit Gold und Silber gleichgestellt. Aber die Klassifizierung von Ethereum blieb unklar, was die Aussichten für einen eigenen ETF trübte.

Bitcoin ist ein Einzelgänger unter seinesgleichen

In einem kürzlich geführten Interview mit CNBC hat Gensler mit seinen Äußerungen erneut einen Präzedenzfall für den Markt geschaffen, indem er Bitcoin als einsame Kryptowährung anerkannte und damit andeutete, dass ein Ethereum-ETF einer strengeren Prüfung unterzogen werden könnte.

Er erklärte:

"Was wir diese Woche getan haben… ist mit einem nicht wertpapierrelevanten Rohstoff-Token namens Bitcoin passiert", und positionierte Bitcoin als einzigartig unter seinen Kollegen.

Gensler fügte hinzu:

"So wie wir in der Vergangenheit börsengehandelte Goldspotprodukte und börsengehandelte Silberprodukte hatten, die in der Vergangenheit genehmigt wurden."

Diese Klarstellung erfolgt inmitten der rigorosen Debatte der SEC darüber, was als Wertpapier gilt. Sie wird besonders durch den Fall Ripple hervorgehoben, wobei mehrere Argumente der Community teilweise auf dem Status von Ethereum beruhen.

ETH-ETF-Zulassungswahrscheinlichkeit niedriger als BTC

Genslers vorsichtige Formulierung deutet darauf hin, dass die SEC nicht bereit ist, Ethereum kategorisch von der möglichen Bezeichnung eines Wertpapiers zu trennen, was erfordern würde, dass alle seine Transaktionen entweder registriert oder von der Registrierung befreit werden.

Während Gensler Bitcoin offen als Ware eingestuft hat, signalisiert seine Zurückhaltung, über einzelne Token wie Ethereum zu sprechen, Komplexität. Diese Unklarheit könnte einen Schatten auf die Erwartungen für einen Ethereum-ETF im Mai werfen.

Der leitende ETF-Analyst von Bloomberg, Eric Balchunas, rechnet Berichten zufolge mit einer 70-prozentigen Chance, dass der ETH-ETF bis Mai genehmigt wird.

Anstehende Fristen im Jahr 2024

Die Liste der Ethereum-ETF-Anträge, die in diesem Jahr auf Entscheidungen der SEC warten, verlangt nach früherer Klarheit. VanEck und ARK 21Shares haben ETFs beantragt, die mit physischem Ethereum unterlegt sind, wobei an der Verwahrung möglicherweise große Akteure wie Gemini und Coinbase beteiligt sind. Die endgültigen Entscheidungen der SEC sind bis Mai 2024 zu treffen.

Hashdex und Grayscale bringen ihre Angebote an die NASDAQ bzw. NYSE, wobei die Entscheidungen in der ersten Hälfte des Jahres 2024 erwartet werden. Insbesondere Grayscale hat eine wichtige Frist im Juni 2024 für seine Ethereum Trust Conversion.

Ethereum ETF Deadlines

Invesco Galaxy und Fidelity sind im Rennen, und die endgültigen Entscheidungen werden für Juli oder August 2024 erwartet. BlackRock hat seinen Hut in den Ring geworfen mit einem ETF unter dem Dach der Nasdaq und hofft auf eine Entscheidung bis Anfang August 2024.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.