Datenschutz: Hongkong nimmt Worldcoin ins Visier

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Datenschutz: Hongkong nimmt Worldcoin ins Visier

Das Büro des Datenschutzbeauftragten von Hongkong (PCPD) hat Ermittlungsmaßnahmen gegen Worldcoin, ein von Tools for Humanity entwickeltes Krypto-Projekt, eingeleitet. Dieser Schritt erfolgt in Anbetracht der "nicht enden wollenden" Bedenken über den Umgang des Projekts mit persönlichen biometrischen Daten, insbesondere dem Scannen der Iris der Nutzer.

Rechtliche und ethische Grenzen überwinden

Heute hat die PCPD sechs Worldcoin-Einrichtungen in Hongkong untersucht, darunter Yau Ma Tei, Kwun Tong, Wan Chai, Cyberport, Central und Causeway Bay. Anlass für diese Aktion war der Verdacht, dass die Aktivitäten von Worldcoin ein ernsthaftes "Risiko für den Schutz persönlicher Daten" darstellen könnten.

Die Besorgnis liegt in der Methode von Worldcoin zur Erfassung von Nutzerdaten, bei der die Iris von Personen im Austausch gegen Token gescannt wird. Diese Praxis wurde genau untersucht und kritisiert, was zur Einschaltung der PCPD führte.

Die Untersuchung des PCPD konzentriert sich auch auf die Frage, ob die Erfassung und Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten durch Worldcoin mit der Hongkonger Datenschutzverordnung übereinstimmt.

Die Datenschutzaufsichtsbehörde hat Bedenken geäußert, dass der Umgang des Projekts mit den Daten gegen die gesetzlichen Bestimmungen verstoßen könnte. Daher hat die PCPD eine formelle Untersuchung eingeleitet, um den Schutz der Daten der Öffentlichkeit zu gewährleisten.

Ada Chung Lai-ling, Hongkongs Datenschutzbeauftragte für persönliche Daten, gab eine warnende Erklärung ab. Sie riet der Öffentlichkeit, ihre sensiblen persönlichen Daten wachsam zu schützen und sich vor der Teilnahme an Aktivitäten zu hüten, die "willkürlich" Informationen sammeln, "wie z.B. das Scannen der Iris".

Worldcoin: Globale Kontrolle und Auswirkungen auf den Markt

Die jüngsten Schwierigkeiten von Worldcoin in Hongkong sind Teil einer umfassenderen Darstellung der regulatorischen Herausforderungen, mit denen Worldcoin weltweit konfrontiert ist. Das Projekt wurde bereits in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und anderen Ländern untersucht.

Darüber hinaus wurde Worldcoin im Oktober 2023 in Kenia abgeschaltet, nachdem die Regierung das Projekt im August desselben Jahres wegen Datenschutzbedenken ausgesetzt hatte. Trotz der anfänglichen Aussetzung blieb das Projekt online und für kenianische Bürger über das Internet zugänglich.

Das parlamentarische Gremium in Kenia warf jedoch erhebliche Probleme auf, darunter das Fehlen von Mechanismen zur Altersverifizierung und die umstrittene Methode, die Zustimmung der Nutzer durch Geldprämien zu erhalten. Diese Bedenken gipfelten in einer Empfehlung an die kenianische Kommunikationsbehörde, den Betrieb des Projekts einzustellen und die virtuellen Plattformen zu deaktivieren, bis ein angemessener rechtlicher Rahmen geschaffen ist.

In der Zwischenzeit, nach der Nachricht von der Hongkong-Untersuchung, erlebte der projekteigene Token, WLD, einen Preisrückgang von 3,10% in den letzten 24 Stunden.

 

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.