Das Rätsel des Bitcoin-Tops: Das Timing entschlüsseln
Während Bitcoin seinen bemerkenswerten Aufstieg fortsetzt und ein neues Allzeithoch (ATH) von fast 73.000 $ erreicht hat, fragen sich Anleger, wann der aktuelle Bullenmarkt seinen Höhepunkt erreichen wird. In Anbetracht historischer Daten und des bevorstehenden Halbierungsereignisses, das für April 2024 geplant ist, hat der Kryptoanalyst Rekt Capital Einblicke in den möglichen Zeitpunkt gegeben.
Bitcoin-Höhepunkt früher als erwartet?
Durch die Untersuchung früherer Halbierungszyklen und der im aktuellen Zyklus beobachteten "Beschleunigung" kommt Rekt Capital zu dem Schluss, dass der Bullenmarkt von Bitcoin seinen Höhepunkt innerhalb von 266-315 Tagen nach dem Bruch des alten Allzeithochs erreichen könnte, was möglicherweise im Dezember 2024 oder Februar 2025 der Fall sein könnte.
Die Analyse von Rekt Capital zeigt, dass Bitcoin in der Vergangenheit den Höhepunkt seines Bullenmarktes etwa 518-546 Tage nach einem Halbierungsereignis erreicht hat. Der aktuelle Zyklus weist jedoch ein beschleunigtes Wachstum auf und verkürzt sich um etwa 260 Tage.
Laut dem Analysten hat diese Beschleunigung das Potenzial, die typische Zykluslänge zu halbieren, was darauf hindeutet, dass der Höhepunkt des aktuellen Bullenmarktes von Bitcoin viel früher als erwartet eintreten könnte.
Die Perspektive von Rekt Capital, die den Höhepunkt des Bullenmarktes ab dem Überschreiten eines alten Allzeithochs misst, liefert wertvolle Erkenntnisse. In diesem Zyklus hat Bitcoin gestern ein neues Allzeithoch erreicht, was auf einen potenziellen Meilenstein im Markt hinweist.
Wenn die beschleunigte Perspektive Bestand hat, wird der nächste Bullenmarkt-Höhepunkt innerhalb von 266-315 Tagen nach diesem Ausbruch erwartet, also irgendwo zwischen Dezember 2024 und Februar 2025, wie die Analyse von Rekt zeigt.
Ungefähr alle vier Jahre haben die Bitcoin-Halbierungsereignisse in der Vergangenheit eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Marktzyklen gespielt. Diese Ereignisse reduzieren die Blockbelohnung, die Miner erhalten, und verringern dadurch die Rate des neuen Bitcoin-Angebots, aber dieses Mal könnte es anders sein, so Rekt, ein weiterer Analyst.
Vom Vier-Jahres-Zyklus zu neuen Horizonten
Ähnlich wie Rekts Analyse geht der Marktexperte Crypto Con davon aus, dass der "herkömmliche Vier-Jahres-Zyklus" möglicherweise nicht mehr gilt, da Bitcoin früher als erwartet neue Allzeithochs erreicht. Crypto Con glaubt, dass die "Grenzen des traditionellen Zyklus" verschoben werden, was möglicherweise einen Paradigmenwechsel in der Bitcoin-Marktdynamik signalisiert.
Historisch gesehen folgten die Preiszyklen von Bitcoin einem Vier-Jahres-Muster, das durch Marktspitzen etwa vier Jahre nach jedem Halbierungsereignis gekennzeichnet ist. Crypto Con stellt diese Vorstellung jedoch in Frage und behauptet, dass der aktuelle Zyklus von der "traditionellen Zeitlinie" abweicht.
Der jüngste Eintritt von Bitcoin in den "Preisfindungsmodus" und das Erreichen neuer ATHs etwa ein Jahr früher als erwartet deuten darauf hin, dass der Vier-Jahres-Zyklus seine Vorhersagekraft möglicherweise nicht mehr besitzt.
Die Analyse von Crypto Con zeigt, dass der aktuelle Marktverlauf enger mit der Hausse von 2017 zusammenhängt als mit früheren Zyklen. Vergleicht man die ersten Höchststände der Zyklen 1 und 3 (2013 und 2021) mit der Gegenwart, so waren beide Fälle kurz davor, ihre ersten Höchststände um April herum zu bilden, was die aktuellen Marktbedingungen widerspiegelt.
Diese Beobachtung unterstützt die Möglichkeit, dass der nächste Höchststand des Bitcoin-Bullenmarktes Ende 2024 und nicht, wie bisher angenommen, Ende 2025 erreicht wird.