Coinbase CEO: Bitcoin kann „Schlüssel zur Erweiterung der westlichen Zivilisation“ sein

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Coinbase CEO: Bitcoin kann „Schlüssel zur Erweiterung der westlichen Zivilisation“ sein

Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hat mit einem kürzlich veröffentlichten Beitrag auf X eine bedeutende Debatte in der Bitcoin- und Krypto-Community ausgelöst. Armstrong vertrat eine überzeugende Idee: Bitcoin könnte entscheidend sein, um den Einfluss und die Werte der westlichen Zivilisation zu erhalten und zu erweitern.

Bitcoin als Gegenmittel zur Inflation

Armstrongs erster Beitrag gab den Ton an:

"Eine Idee, über die ich nachgedacht habe, ist, dass BTC der Schlüssel zur Erweiterung der westlichen Zivilisation sein könnte."

Er befasste sich mit den historischen Mustern von Ländern mit Reservewährungen und hob deren Neigung hervor, die Geldmenge aufzublähen und die Defizitausgaben zu erhöhen.

Dieser Weg, so deutete er an, könnte schließlich ihre monetäre Vorherrschaft untergraben. Armstrong verwies auf Ray Dalios "The Changing World Order" (Die sich verändernde Weltordnung) und wies auf die aktuelle Position der Vereinigten Staaten in diesem Zyklus hin. Er fügte hinzu, dass der Yuan und der Euro ihre eigenen Probleme hätten und "keine brauchbaren Alternativen" seien, so dass die USA weiterhin die Weltreservewährung aufblasen könnten.

Armstrong vertrat die Ansicht, dass, während die USA ihre monetäre Expansion fortsetzen, die globale Gemeinschaft nun eine Alternative in Form von Kryptowährungen hat. Dies könnte seiner Meinung nach ein wichtiges Gegenmittel gegen die Inflation sein.

"Die Menschen könnten anfangen, Fiat-Währungen in Kryptowährungen umzuwandeln, als Gegenmittel zur Inflation", so Armstrong.

Er führte weiter aus:

"Die natürliche Tendenz eines Landes, das die Reservewährung hat, besteht darin, die Geldmenge aufzublähen und die Defizitausgaben zu erhöhen, bis es diesen Vorteil verliert. Die USA befinden sich irgendwo auf dieser Reise."

Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung, dass Bitcoin nationale Währungen wie den US-Dollar bedrohen könnte, sprach sich Armstrong für eine komplementäre Beziehung aus.

"Ich denke, sie [BTC und Kryptowährungen] werden eine natürliche Kontrolle und ein Gleichgewicht sein, das den Dollar ergänzt und der beste Verteidiger langfristiger amerikanischer Interessen (und der westlichen Zivilisation im weiteren Sinne) ist."

Er fügte seine These hinzu, dass es für die Vereinigten Staaten besser ist, vom Dollar auf Kryptowährungen umzusteigen als auf die Fiat-Währung eines anderen Landes oder einer anderen Region.

"Ich denke auch, dass sowohl Fiat- als auch Kryptowährungen für eine lange Zeit koexistieren werden. Sie sind eher Ergänzungen als Substitute. Und Dollar-gestützte Stablecoins wie USDC oder Flatcoins werden eine wichtige Rolle bei der Vereinheitlichung dieser Welten spielen."

Reaktionen und Diskussionen in der Community

Die Reaktionen der Bitcoin- und Krypto-Community auf Armstrongs Theorie waren unterschiedlich. Robert Breedlove, bekannt als Bitcoin-Pädagoge, stimmte Armstrong nachdrücklich zu:

"Die westliche Zivilisation ist nur so stark wie die Glaubwürdigkeit ihrer Zusicherungen, das Leben, die Freiheit und das Eigentum von Zivilisten zu schützen. Zu diesem Zweck gibt es kein effektiveres Mittel als Bitcoin."

Christopher Calicott, Mitbegründer und Geschäftsführer von TVP, führte dies weiter aus und meinte, dass BTC eine moderne Inkarnation der Grundprinzipien des Westens darstellt, insbesondere der Eigentumsrechte.

"Bitcoin verkörpert die Verheißung von Eigentumsrechten, auf denen die Blüte des Westens beruht - aber für das Internetzeitalter", kommentierte er und hob das Potenzial von BTC im Kampf gegen den Aufstieg des digitalen Autoritarismus hervor.

Armstrong schloss sich Calicotts Gedanken an und fügte hinzu: "Das ist ein guter Punkt - Bitcoin würde die Grundprinzipien der wirtschaftlichen Freiheit (Eigentumsrechte, solides Geld usw.) in der westlichen Zivilisation für eine lange Zeit verlängern, die wir regelmäßig zu verlieren drohen."

Debatten über Wirtschaftswachstum und die Rolle von Bitcoin

Matt Walsh von Castle Island VC brachte einen pragmatischen Aspekt ein und schlug vor, dass die USA ihre Haltung gegenüber ihren Bitcoin-Beständen überdenken sollten. "Auch für die USA ist es von Vorteil, dass wir eine beträchtliche Menge an BTC besitzen. Wir sollten den Verkauf dieser Bestände über Marshals-Auktionen überdenken und BTC auch für Steuerzahlungen akzeptieren", riet er.

LukeYoungblood.eth äußerte wirtschaftliche Bedenken und verglich das endliche Angebot von Bitcoin mit dem Goldstandard und seinen potenziellen Einschränkungen für das Wirtschaftswachstum. Seiner Meinung nach ist das größte Gegenargument gegen Bitcoin, dass er nicht mit der Wirtschaft mitwachsen kann. Ein Bitcoin-Standard könnte also das Wirtschaftswachstum behindern, weil Unternehmen und Verbraucher keine Kredite aufnehmen können.

Armstrong stellte daraufhin klar, dass eine deflationäre Währung wie BTC die Kreditvergabe nicht ausschließen würde, aber eine höhere Schwelle für ihr Auftreten erforderlich machen würde. Er sagte:

"Einverstanden. Das Einzige, was ich ändern würde, ist, dass eine deflationäre Währung nicht bedeutet, dass es keine Kredite mehr gibt, sondern nur eine höhere Hürde für die Kreditvergabe.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.