Cardano-Gründer präsentiert bahnbrechende Blockchain-Rechte

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Krypto-Analyst und Redakteur

Andre Eberle analysiert seit 2018 Krypto-Märkte für Coin-Update. Sein Fokus liegt auf On-Chain-Daten und dem Vergleich mit Gold oder USD. Mit nüchternem Realismus hilft er Anlegern dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und rationale Entscheidungen auf Basis harter Fakten zu treffen.

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Cardano-Gründer präsentiert bahnbrechende Blockchain-Rechte
  1. Charles Hoskinson präsentiert : Am 13. Oktober 2024 hat Charles Hoskinson, der Gründer von Cardano, ein "Bill of Rights" für das Cardano-Ökosystem in einer Live-Übertragung vorgestellt, das die Blockchain-Verwaltung durch elf Grundprinzipien regeln soll.
  2. Kollaborativer Entstehungsprozess : Über 50 Workshops mit 1.400 Teilnehmern und 63 gewählten Delegierten trugen zur Entwicklung der Blockchain-Grundrechte bei, die unter anderem Widerstand gegen Transaktionszensur und gerechte Anerkennung von Beiträgen beinhalten.
  3. Geplante Verfassungskonvention : Die Prinzipien sollen in der Verfassungskonvention in Buenos Aires im Dezember 2024 durch dezentrale Governance formalisiert werden, um sicherzustellen, dass Entscheidungen die gesamte Gemeinschaft betreffen und ethische Verwaltung gewährleisten.

Charles Hoskinson stellt Blockchain-Grundrechte für Cardano vor

In einer kürzlichen Live-Übertragung aus Colorado am 13. Oktober 2024 präsentierte Charles Hoskinson, Gründer von Cardano, ein bahnbrechendes Rahmenwerk für die Blockchain-Verwaltung, das als „Bill of Rights“ für das Cardano-Ökosystem bezeichnet wird.

Diese Initiative basiert auf elf grundlegenden Prinzipien und zielt darauf ab, eine verfassungsähnliche Basis zu schaffen, die nicht nur die Entwicklung und Verwaltung von Cardano leiten soll, sondern auch einen weitreichenden Einfluss auf andere Blockchain-Technologien haben könnte.

Hoskinson betonte den kollektiven Aufwand, der hinter dieser Initiative steht. „Mehr als 50 Workshops wurden bereits abgehalten“, erklärte er. Weiterhin wurde berichtet, dass an dem Prozess etwa 1.400 Individuen teilgenommen und 63 Delegierte gewählt wurden.

Die 11 Blockchain-Grundrechte

Die Grundrechte, die Hoskinson vorgestellt hat, sind nicht ausschließlich für Cardano gedacht, sondern als universeller Rahmen, der auf verschiedene Blockchain-Systeme anwendbar sein soll. „Diese Prinzipien sollen die natürliche Beständigkeit dieser Systeme und die Rechte ihrer Nutzer einfangen“, erläuterte er. Diese Grundrechte umfassen:

  • Widerstand gegen Transaktionszensur: Transaktionen dürfen weder verlangsamt noch zensiert werden.
  • Berechenbare Transaktionskosten: Die Kosten einer Transaktion sollten vorhersehbar und nicht unverhältnismäßig hoch sein.
  • Gerechte Anerkennung und Entlohnung: Jeder Beitrag zum System wird fair erkannt und entlohnt.
  • Daten- und Wertportabilität: Nutzer haben die Kontrolle über ihre eigenen Daten und Werte.
  • Ressourceneffizienz: Keine unnötige Ressourcenverschwendung.
  • Sichere Bewahrung von Wert und Informationen: Schutz der Datenintegrität und Wertstabilität.
  • Minimierung unnötiger Ressourcenausgaben: Effizienter Betrieb des Cardano-Systems.
  • Gerechte und repräsentative Governance: Die Stimme aller Stakeholder fließt in die Evolution des Systems ein.
  • Wahrung der Privatsphäre der Nutzer: Schutz der privaten Daten und Handlungen der Nutzer.
  • Übereinstimmung mit lokalen Gesetzen und Vorschriften: Anpassung an die rechtlichen Rahmenbedingungen der Nutzerstandorte.
  • Transparenz, Vorhersehbarkeit und Überprüfbarkeit: Das System muss transparent und nachvollziehbar sein.

Diese Prinzipien sind laut Hoskinson essenziell, um sowohl technische Innovationen als auch ethische Verwaltung in Einklang zu bringen.

Blick in die Zukunft: Die Verfassungskonvention

Hoskinson skizzierte die weiteren Schritte zur Formalisierung dieser Grundsätze durch dezentrale Governance. Besonders betonte er die Bedeutung der Dezentralisierung:

„Ohne dezentrale Governance könnten wir keine Entscheidungen treffen, die wirklich jeden betreffen.“

Der geplante Verfassungskongress in Buenos Aires, der im Dezember 2024 stattfinden wird, soll Vertreter aus über 50 Ländern zusammenbringen, um den verfassungsähnlichen Text zu finalisieren und zu genehmigen.

Die Initiative und die Grundsätze, die Hoskinson vorgeschlagen hat, könnten als Vorbild für andere Blockchain-Plattformen dienen und sind ein bedeutender Schritt in Richtung einer ethisch fundierten technologischen Entwicklung. „

Wir sollten niemals die Integrität des Systems für kurzfristigen Gewinn oder Fortschritt opfern“, schlussfolgerte Hoskinson.

Damit betonte er die langfristige Vision hinter dieser Initiative.

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Krypto-Analyst und Redakteur

Andre Eberle analysiert seit 2018 Krypto-Märkte für Coin-Update. Sein Fokus liegt auf On-Chain-Daten und dem Vergleich mit Gold oder USD. Mit nüchternem Realismus hilft er Anlegern dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und rationale Entscheidungen auf Basis harter Fakten zu treffen.