Bitcoin bald bei 71.000 Dollar trotz Mt. Gox?
- Markttrends und Prognosen: Trotz des aktuellen Abwärtstrends von Bitcoin sieht der Analyst Capo of Crypto einen möglichen Anstieg bis auf 71.000 US-Dollar und identifiziert wichtige Support- und Widerstandszonen bei 67.000 US-Dollar bzw. 69.000 US-Dollar.
- Einfluss von Mt. Gox: Die Übertragung von Bitcoin im Zusammenhang mit der insolventen Börse Mt. Gox, die zur Vorbereitung von Rückzahlungen bis Oktober 2024 dienen und nicht unmittelbar ausgezahlt werden, sollte laut Capo und anderen Analysten den Markt nicht übermäßig beunruhigen.
- Kurzfristige Marktanalyse: Analysten wie Ali Martinez sehen aufgrund technischer Indikatoren kurzfristige Erholungspotenziale für Bitcoin, während gleichzeitig neue Finanzprodukte wie ETPs an der Londoner Börse zukünftig für zusätzliche Marktliquidität sorgen könnten.
In jüngster Zeit kämpft der Bitcoin-Preis mit einem Abwärtstrend, doch ein bekannter Kryptoanalyst, Capo of Crypto, sieht optimistische Signale. In einem aktuellen Beitrag auf der Plattform X verriet der Analyst, dass er trotz der spekulativen Befürchtungen bezüglich eines möglichen Verkaufs von Bitcoin durch die insolvente Börse Mt. Gox einen Anstieg auf 71.000 US-Dollar erwartet.
Unterstützungszonen und mögliche Szenarien
Capo of Crypto identifiziert die primäre Unterstützungszone für Bitcoin bei 67.000 US-Dollar. Er erläuterte: „Die Nachfrage wird hier hinzugefügt, weshalb dieses Level halten sollte und eine bullische Fortsetzung zu erwarten ist (Hauptszenario).“ Sollte diese Unterstützung jedoch durchbrochen werden, liegt die nächste wichtige Marke bei 65.000 US-Dollar.
In einem seiner Beiträge fügte der Analyst hinzu, dass, sollte die Unterstützung bei 67.000 Dollar halten und der Widerstand bei 69.000 Dollar durchbrochen werden, ein potenzieller Anstieg bis auf 71.000 US-Dollar möglich sei. Darüber hinaus behandelte er die Bedenken bezüglich der kürzlichen Bewegungen von Bitcoin, die mit Mt. Gox in Verbindung stehen.
Aufschluss über Mt. Gox und Marktreaktionen
Die Übertragungen, die sich auf etwa 43.000 BTC belaufen und einen Wert von rund 3 Milliarden Dollar darstellen, waren laut Capo zur Vorbereitung von Rückzahlungen gedacht und nicht für unmittelbare Nutzerauszahlungen.
„Obwohl Bestätigungen und einige Fortschritte vorliegen, erstreckt sich der vollständige Rückzahlungsprozess bis Oktober 2024. Es besteht also noch kein Grund zur Sorge“, erklärte er.
Die Daten von Arkham Intelligence zeigten, dass die besagten Bitcoin-Reserven in drei Transaktionen bewegt wurden. Trotz dieser signifikanten Übertragung suggeriert Capos Analyse, dass der Markt nicht übermäßig besorgt sein sollte. Diese Ansicht wird auch von Michaël van de Poppe, einem weiteren prominenten Analysten, geteilt, der den jüngsten Marktreaktionen Kommentierte:
„Für #Bitcoin gibt es keinen Ausbruch, da 70.000 Dollar abgelehnt wurden. Ich würde gerne sehen, dass 66.000 Dollar als Unterstützung halten, dann ist alles in Ordnung“, äußerte van de Poppe, der die momentane Marktsituation jedoch als „ziemlich langweilig“ beschrieb.
Kurzfristige Marktaussichten
Ali Martinez, ein weiterer Analyst, lieferte eine Einsicht in eine mögliche kurzfristige Erholung. Laut ihm zeigt der TD Sequential Indikator auf dem stündlichen Chart von Bitcoin ein Kaufsignal. Martinez erwartet daher eine Erholung, die sich über „ein bis vier Kerzen“ erstrecken könnte. Zudem könnte die Einführung von Bitcoin Exchange-Traded Products (ETPs) an der Londoner Börse neues Interesse und zusätzliche Liquidität in den Markt bringen.